Israel’s Exceptionalism Is Untenable

Aktuell ein Beitrag von Michael Young, Editor, Diwan, Senior Editor, Malcolm H. Kerr Carnegie Middle East Cente

Diwan, a blog from the Carnegie Endowment for International Peace’s Middle East Program and the Malcolm H. Kerr Carnegie Middle East Center, draws on Carnegie scholars to provide insight into and analysis of the region

Where Olive Trees Weep

Where Olive Trees Weep offers a searing window into the struggles and resilience of the Palestinian people under Israeli occupation. It explores themes of loss, trauma, and the quest for justice.

We follow, among others, Palestinian journalist and therapist Ashira Darwish, grassroots activist Ahed Tamimi, and Israeli journalist Amira Hass. We also witness Dr. Gabor Maté offer trauma-healing work to a group of women who were tortured in Israeli prisons.

Ancient landscapes bear deep scars, having witnessed the brutal reality of ancestral land confiscation, expulsions, imprisonment, home demolitions, water deprivation, and denial of basic human rights. Yet, through the veil of oppression, we catch a glimpse of resilience—deep roots that have carried the Palestinian people through decades of darkness and shattered lives.

This emotional journey bares the humanity of the oppressed while grappling with the question: what makes the oppressor so ruthlessly blind to its own cruelty?

RLS Tel Aviv Newsletter 3 / 2024

Aus dem täglichen Wahnsinn

Daneben, dahinter, währenddessen – Die Besatzung geht weiter und wird weiter vertieft (PDF-Bericht)

…. und die Aufzeichnung eines Gesprächs zum Thema mit Lior Amihai von Peace Now

„Israel’s Annexation Revolution“ (Webinar Recording)“

Die Menschen in Gaza und die Hamas …

Zwischen Verzweiflung und Wut, zwischen Widerstand und Frustration, zwischen Hunger, Hoffnungslosigkeit und dem Warten auf ein anderes Morgen…

Mahmoud Mushtaha auf der Plattform +972 über die Debatten unter den Palästinenser:innen in Gaza

Medizinische Versorgung in der Westbank

Gute Nachrichten finden sich wenig in diesen Tagen und es kommen auch noch immer mehr Schlechte hinzu … Einen ausführlichen Bericht (in englischer Sprache) haben gerade die Ärzte ohne Grenzen vorgelegt.

Occupied Lives

Zur deutschen Pressemitteilung – Zum englischen Bericht

Looking the Occupation in the Eye

Ein Blick auf den „radical bloc“ in den Protesten gegen die Politik der israelischen Regierung:

Beitrag auf +972 | Beitrag auf fundme | Open Letter | Mistaclim (Website)

Erklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen

zur jüngsten Eskalation der Gewalt im Nahen Osten.

Und auch wenn Worte nicht mehr viel Bedeutung haben und besonders wer hört in der Region auf den ÖRK ….: Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) äußert sich tief besorgt über die jüngste Eskalation der Gewalt im Nahen Osten.

Nach dem Angriff auf die Golanhöhen, dem darauf folgenden Vergeltungsschlag der Israelis in Beirut und der Tötung des Hamas-Anführers in Teheran am 30. Juli hat sich die Situation zunehmend verschärft. Diese Angriffe haben den Konflikt nicht nur weiter eskalieren lassen, sondern ebenfalls die Souveränität mehrerer Staaten verletzt.

Der ÖRK ist der festen Überzeugung, daß ein dauerhafter Frieden und Gerechtigkeit in der Region nur auf dem Wege des politischen Dialogs und über Verhandlungen zu erreichen sein werden. Die derzeitige Gewaltspirale führt lediglich zu einer noch stärkeren Bedrohung und zu noch mehr Leid für alle Beteiligten. Wir verlangen die sofortige Einstellung aller militärischen Aktionen und fordern alle Parteien nachdrücklich zu vernünftigen Gesprächen auf, um Frieden und Stabilität wiederherzustellen.

Der Nahe Osten ist eine Region, in der es unbedingt Frieden geben muß. Alle Menschen und besonders diejenigen, die am verletzlichsten sind, verdienen ein Leben in Würde und Sicherheit. Die jungen Menschen in der Region, die für die Zukunft stehen, brauchen Hoffnung und Chancen, damit sie ihr volles Potenzial in einem stabilen, sicheren und prosperierenden Umfeld entfalten können.

Angesichts der jüngsten Ereignisse fordert der ÖRK alle beteiligten Parteien auf, folgende Maßnahmen zu ergreifen:

  1. Beendigung aller Angriffe: Sofortiges Ende aller Formen bewaffneter Aggression und militärischer Operationen.
  2. Achtung menschlichen Lebens: Der Schutz der Zivilbevölkerung muss Priorität haben. Alle Maßnahmen müssen dem humanitären Völkerrecht entsprechen. Es ist auf alle Aktionen zu verzichten, die Tod und Leid für unschuldige Menschen und besonders für Frauen, Kinder und schutzbedürftige Personen zur Folge haben.
  3. Einhaltung internationalen Rechts: Internationales Recht und internationale Übereinkommen sind zu respektieren, um die weitere Souveränitäts- und Menschenrechtsverletzungen zu verhindern. Verstöße gegen dieser Gesetze und Übereinkommen sind zu ahnden.
  4. Beginn eines Dialogs: Politischer Dialog und Verhandlungen sind als wichtigste Wege zur Lösung von Konflikten und zur Beseitigung von Mißständen anzuerkennen.

Wir appellieren an die internationale Gemeinschaft, alle Initiativen für Frieden und Gerechtigkeit in der Region zu unterstützen. Es ist zwingend erforderlich, daß alle Anspruchsgruppen gemeinsam an der Förderung eine Umfeldes arbeiten, in dem die Menschenwürde, Rechte und Gerechtigkeit respektiert werden.

Der ÖRK sieht es weiterhin als seine Pflicht an, sich für Frieden und Versöhnung einzusetzen, und ist zur Unterstützung aller Initiativen bereit, die einen Beitrag zum Erreichen dieses Ziels leisten.

Wir beten dafür, daß alle Feindseligkeiten und alle Gewalt in der Region beendet werden und daß die politischen Führungskräfte und andere Interessengruppen zum Wohle aller betroffenen Menschen ins Gespräch kommen.

Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay
Generalsekretär – Ökumenischer Rat der Kirchen 

Genfer Konventionen

In Tagen wie diesen, an denen noch mehr Unsicherheit herrscht als schon sonst, noch mehr Ängste und Sorgen die Menschen bedrücken, lohnt ein Blick auf das aktuelle Heft der apuz | Aus Politik und Zeitgeschichte 30-32/2024 (Digital und analog zugänglich)

Der Versuch, die Gewalt des anarchischen internationalen politischen Systems der Staaten durch die Herrschaft des Rechts „einzuhegen“ wird wohl noch lange nicht überflüssig sein, aber jeder Erfolg zählt hier …

„Vor 160 Jahren, am 22. August 1864, unterzeichneten zwölf Staaten in Genf die „Konvention zur Verbesserung des Schicksals der verwundeten Soldaten der Armeen im Felde“. Es war der erste völkerrechtliche Vertrag, der den Schutz von Verwundeten und die Neutralität des Sanitätspersonals vorsah. Vor 75 Jahren folgten vier weitere Abkommen, mit denen unter anderem der Schutz von Kriegsgefangenen und Zivilpersonen festgeschrieben wurde.

Die vier Genfer Konventionen von 1949 bilden den Kernbestand des humanitären Völkerrechts, das im Laufe der Zeit beständig weiterentwickelt wurde. Dennoch gehen auch heutige Kriege regelmäßig mit Verletzungen des humanitären Völkerrechts einher.“

Gazastreifen – neue OCHA-Karte

Das Büro der United Nations for the Coordination of Humanitarian Affairs in the occupied Palestinian territory (oPt) hat eine neue Onlinekarte vorgelegt, die sich auch leicht online für Details vergrößern läßt, hier der Link.