Neu erschienen: Luxemburg Beiträge

Seit Oktober 2023 wütet im Gazastreifen ein verheerender Krieg. Die Informationen über die hohe Anzahl ziviler Opfer, die Vertreibung nahezu der gesamten Bevölkerung innerhalb des Küstenstreifens, das Ausmaß an Zerstörung von Gebäuden, Infrastruktur und landwirtschaftlichen Flächen, die Hungersnot sowie der Ausbruch von Polio übersteigen unser Vorstellungsvermögen und sind kaum auszuhalten….

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VN-Winterplan für Gaza

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und ihre Kollegen aus Frankreich, Jean-Noël Barrot und aus und Großbritannien, David Lammy, verlangen die Öffnung von Grenzübergängen sowie eine „sofortige, sichere und ungehinderte Verteilung humanitärer Hilfe“.

Der Wortlaut des Schreibens war aktuell (3.12.) online (noch?) nicht verfügbar/auffindbar, auf der Seite des Auswärtigen Amtes fand sich kein Hinweis.

Israel hat in der Stellungnahme – auf die in den üblichen Wegen, nicht auf Twitter – geantwortet werde, zurückgewiesen.

Of Pain, Vision and Hope

We invite you to join us for a conversation featuring Yonatan Zeigen, peace activist, son of the late peace leader Vivian Silver, and founder of the Vivian Silver Impact Award, alongside this year’s newly announced award recipients: Dr. Rula Hardal and May Pundak, co-directors of A Land for All – Two States, One Homeland.

This special event will be facilitated by John Lyndon, ALLMEP’s Executive Director.

Together, they will reflect on their efforts to halt the ongoing catastrophe and their unwavering commitment to building a shared future between the river and the sea.

This conversation will explore how we can all contribute to laying the foundations for peace and equality, carrying forward the torch of Vivian Silver’s legacy.

Event Details:
Date: Tuesday, December 10th
Time: 9 PM Jerusalem Time (GMT+2) | 2 PM EST | 11 AM PST

Hinweis: A Land for All ist das Monatsbild unseres Kalenders im April 2025

… sich der Mitleidlosigkeit verweigern

Ein Essay von Drin. Dagmar Pruin (Brot für die Welt) am 21.11.2024

Ein lesenswerter Text, nicht jedem Wort muß/kann man:frau zustimmen, aber das Ringen um ein ‚aushalten‘, das sollte anstecken!

Ein kleines Zitat

„Unsere (i.e. Brot für die Welt) Projektpartner versuchen weiterhin zusammenzustehen – und das ist so unendlich schwer. Wenn sie das tun, das aushalten, wie könnten wir nicht unermüdlich weiterarbeiten und sie unterstützen? Wenn sie das Gemeinsame und den Zusammenhalt im Krieg versuchen zu bewahren und sich gemeinsam auf die eine Seite, die Seite des friedlichen Miteinanders, stellen, wie können wir es wagen, der Komplexität auszuweichen und eine Dualität zu beschwören, die es so nicht gibt?“

Kinder-Bilder, Kinder-Kunst …

Giorgia Valente und Veronica Neifakh schreiben auf Medialine über Bilder, die Kinder in diesen Tagen schaffen …

Noch eine Sicht auf Hannah Arendt

Auf dem Youtub-Kanal des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit findet sich jetzt der Mitschnitt eines Akademieabends mit Dr. Monika Boll, Prof. Dr. Helmut König und Prof. Dr. Thomas Meyer (Berlin/München)

Hier der Link zur Aufzeichnung: youtu.be/dWLM7b23V6M?si=Bv9kosQEpjzJVo9m.

Eine Stimme aus Jordanien

A Horizon of Violence – so lautet der Titel eines längeres Essays von Ursula Lindsey (Amman), keine einfache Lektüre …

Er ist erschienen in einer Serie bei der Open Society Foundations.

Ursula Lindsey is a reporter, essayist and book reviewer who largely writes about North Africa and the Middle East, where she has lived for the last two decades. After living in Egypt and Morocco, she is now based in Amman, Jordan. She is a frequent contributor to The New York Review of Books and a co-host of the BULAQ podcast, which focuses on Arabic literature in translation.

Kein neues Phänomen, aber …

Neues Video der International Crisis Group zur steigenden Siedlergewalt

Abscheu und Scham

Der in Berlin lebende und aus Israel stammende Autor, Kurator und Aktivist, Mati Shemeolof schreibt in einem Beitrag für die Open-Source-Initiative der Berliner Zeitung, was der Krieg, die Kriege in Nahost mit ihm „hier“ machen …

Späte Ehrung

Seit Jahrzehnten ringt Irmela Orland darum, den Hinterbliebenen von Opfern der Nazi-„Euthanasie“ in Berlin einen Gedenkort zu schaffen …

Ein Bericht im Tagesspiegel von Jutta Herms.

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Mehr als ein Nachtrag: Verdienstkreuz am Bande

Seit Jahrzehnten erinnert Irmela Orland an die Euthanasie in den ehemaligen Wittenauer Heilstätten, wo psychisch kranke Menschen während der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft umgebracht wurden. Für ihre vorbildliche Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit wurde die Pfarrerin im Ruhestand im Oktober 2024 von Bildungsstaatssekretärin Christina Henke mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.