Polarisierung überwinden

Mitschnitt der Verleihungszeremonie und Artikel auf ndr.de

Zusammen-leben in Israel …

Givat Haviva Survey on Attitudes Between Jews and Arabs in Israel 2025

„‘The level of fear is very, very high. Our job is to tell them that this is not the time to duck down and wait for the tsunami to end. This is the time to show up,’ said Mohammad Darawshe, director of strategy for Givat Haviva, which organized the survey.“

Bericht von Michele Chain auf RNS

Aus dem Bericht von Givat Haiva:

Das kostbarste aller Güter

© Studiocanal – Trailer

„Wie läßt sich heute einer jungen Generation von der Shoa erzählen? Der Franzose Michel Hazanavicius versucht es in seinem neuen Film »Das kostbarste aller Güter« mit einer mehrfachen Verfremdung: Er nutzt Animation, um keine realen Gräuel darstellen zu müssen, und er erzählt es in Form eines Märchens. Es war einmal … „

Filmkritik von Thomas Abeltshauser auf dem Portal: epd-film.de

Reframe Peacebuilding

Unter der Rubrik The Blog der Times of Israel (ToI) reflektiert Meredith Rothbart, (co-founder and CEO of Amal-Tikva, a Jerusalem-based organization creating the infrastructure needed for peacebuilding to become a professional field capable of achieving lasting, scalable social change within and across Israeli and Palestinian societies) über die Perspektiven der Friedensarbeit.

Film-Launch – „Voices from Within“

Aus dem Mailing der Rosa-Luxemburg-Stiftung Israel,

Am 24. und 25. November 2024 versammelte sich eine Gruppe diverser Akteur:innen – palästinensische und jüdische Staatsbürger:innen Israels, politische und soziale Aktivist:innen, die tief in ihren jeweiligen Communities verwurzelt sind – in den Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv.

Diese Aktivist:innen sind langjährige Partner:innen für das Israel-Büro der RLS vor Ort und wir unterstützen sie daher in ihrem Engagement für politische, wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit für alle Menschen in Israel. Seit dem 7. Oktober 2023 sehen sie sich mit noch existenzielleren Bedingungen als zuvor konfrontiert, weshalb ihre Arbeit auch wichtiger ist als je zuvor. Wir baten sie daher, vor der Kamera eine Reihe von Fragen zu ihren Erfahrungen und Reflexionen der vergangenen knapp 14 Monate zu beantworten, und dokumentierten in diesem Film ihre bewegenden und inspirierenden Antworten für das deutschsprachige Publikum.

Dieses Projekt entstand aus dem Wunsch unserer Mitarbeiter:innen, Raum für persönlich-politische Geschichten zu schaffen, die oft ungehört bleiben. Es vereint authentische Zeugnisse von Trauer, Kampf, aber auch Hoffnung und unerschütterlicher Stärke von Menschen, die seit fast eineinhalb Jahren im Krieg leben und dennoch weiterhin sprechen, handeln und auf eine bessere Zukunft hoffen.

Wir sind dankbar für ihre Bereitschaft, ihre Geschichten mit uns und dem interessierten Publikum zu teilen. Sie geben persönliche Einblicke und bieten zugleich umfassendere politischen Reflexionen über die aktuelle unhaltbare Situation. Nicht zuletzt dokumentieren wir mit diesem Film, dass es weiterhin diejenigen progressiven Stimmen in Israel gibt, die Solidarität und die Unterstützung der internationalen Linken benötigen, heute mehr denn je.

Aktuelles von B’Tselem

https://www.btselem.org/donate

Rabbis for Human Rights

Der jüdisch-orthodoxe Israeli Anton Goodman ist am 27.02.2025 zu Gast in Berlin. Zeit: 18.30 bis 20 Uhr. Ort: Berliner Missionswerk, Georgenkirchstraße 69/70, im Knaksaal (2. Stock).

Wir lesen und hören aktuell in Nachrichten und sozialen Medien viel über die Situation in Israel und Palästina. Am 27. Februar 2025 haben Sie die Möglichkeit, in Berlin mit Anton Goodman über die aktuelle Entwicklung und die Stimmung im Nahen Osten ins Gespräch zu kommen.

Anton Goodman ist jüdisch-orthodoxer Israeli. Er ist bei der Organisation „Rabbis for Human Rights“ zuständig für Partnerschaften. Aktuell ist er regelmäßig in der Westbank, wo die Rabbis for Human Rights Präsenz zeigen und Palästinenser:innen begleiten. So begegnen sie der zunehmenden Siedlergewalt. Goodman ist verantwortlich für die Planting Justice-Kampagne, bei der in Kooperation mit palästinensischen Gemeinden, die von Gewalt und militärischen Restriktionen bedroht sind, über 1.000 Olivenbäume gepflanzt werden.

Die Veranstaltung ist auf englisch mit deutscher Übersetzung.

Zeit: 27. Februar 2025, 18.30 bis 20 Uhr
Ort: Berliner Missionswerk, Georgenkirchstraße 69/70, im Knaksaal (2. Stock)

Zur aktuellen Situation des Armenischen Patriarchats in Jerusalem

Weitere Informationen:

# Word Council of Churches

# https://www.pillarcatholic.com/p/why-the-latin-patriarchate-is-in

# https://givebutter.com/Arq2025?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAaZXx715AGmPJHgs24SDu-68GGJAkysRZxI8nGLnAczU4RLCSANVYUNEzss_aem_SaUcSDCtMVt9fKw8XJFgaQ

Völkerrechtliche Herausforderungen der deutschen Nahostpolitik: Verpflichtungen vor IGH und IStGH?

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen in der SPD Berlin (ASJ Berlin) lädt zu einem Online-Fachgespräch ein:
Dienstag, den 18. Februar 2025 von 20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr.

Das Thema des Abends lautet: 

„Völkerrechtliche Herausforderungen der deutschen Nahostpolitik: Verpflichtungen vor IGH und IStGH?“

Dieses Fachgespräch soll eine Plattform bieten, um die völkerrechtlichen Verpflichtungen und Implikationen des Gutachtens des Internationalen Gerichtshofs (IGH) vom 19. Juli 2024 sowie der Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen Mitglieder der Hamas-Führung und der israelischen Regierung vom 21. November 2024 aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

Unser Ziel ist es, eine informierte und offene Diskussion mit einem völkerrechtlichen Schwerpunkt zu ermöglichen. Es geht vor allem darum, Brücken zu bauen und Räume für einen guten Austausch zu schaffen.

Expert*innen und Panelist*innen:

·        Valentin Jeutner, Außerordentlicher Professor für Völkerrecht an der Universität Lund, Schweden

·        Frank Meyer, Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht mit Schwerpunkt auf internationalen Bezügen an der Universität Heidelberg

·        Silvia Steininger, Postdoktorandin und Dozentin für Völkerrecht, EU-Recht und Rechtsvergleichung an der Hertie School of Governance in Berlin sowie Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg

Die Moderation übernimmt Katja Anders (ASJ Berlin).

Die Zugangsdaten zur Veranstaltung lauten wie folgt:

Link:https://spd-konferenz.webex.com/spd-konferenz/j.php?MTID=mcb0727da53ca0838f1c6a96f29df1a9d

Meetingkennnummer: 2788 612 6780

Passwort: YFkY3HtBU37 (i.d.R.n.n.)

Telefonische Einwahl: +49-619-6781-9736

Humanitarian plea from the Churches of Jerusalem

The Patriarchs and Heads of the Churches in Jerusalem have issued this statement on Feb 14, 2025:

As custodians of the Christian faith and conscience in this sacred land, we raise our voices in sorrow and steadfast resolve in the face of the ongoing suffering in Gaza. The devastation that has unfolded before the eyes of the world is a profound moral and humanitarian tragedy. Thousands of innocent lives have been lost, and entire communities stand in ruin, with the most vulnerable-children, the elderly, and the sick-enduring unimaginable hardship.

Amid this anguish, we are compelled to speak against the grave threat of mass displacement, an injustice that strikes at the very heart of human dignity. The people of Gaza, families who have lived for generations in the land of their ancestors, must not be forced into exile, stripped of whatever left of their homes, their heritage, and their right to remain in the land that forms the essence of their identity. As Christians, we cannot be indifferent to such suffering, for the Gospel commands us to uphold the dignity of every human being. The words of our Lord remind us: „Woe to those who make unjust laws, to those who issue oppressive decrees, to deprive the poor of their rights and withhold justice from the oppressed“ (Isaiah 10:1-2).

In this critical moment, we acknowledge and support the position of His Majesty King Abdullah II of Jordan, President El-Sisi of Egypt, and others, whose firm and principled stance have remained clear and unwavering in rejecting any attempt to uproot the people of Gaza from their land. Their relentless efforts to provide humanitarian aid, appeal to the world’s conscience, and insist on the protection of civilians exemplify leadership at its highest level of responsibility.

In this same spirit, we also call for the release of all captives from both sides so that they can be safely reunited with their families. We appeal to all people of faith, to governments, and to the international community to act swiftly and decisively to halt this catastrophe. Let there be no justification for the uprooting of a people who have already suffered beyond measure. Let the sanctity of human life and the moral obligation to protect the defenseless outweigh the forces of destruction and despair. We call for an immediate unfettered humanitarian access to those in desperate need. To abandon them now would be to abandon our shared humanity.

As we lift our prayers for those in mourning, for the wounded, and for those who remain steadfast in the land of their forefathers, we remember the promise of Scripture: „The Lord upholds all who fall and lifts up all who are bowed down“ (Psalm 145:14). May the God of mercy strengthen the afflicted, soften the hearts of those who hold power, and bring forth a peace that upholds justice, preserves human dignity, and safeguards the presence of all people in the land to which they
belong.

The Patriarchs and Heads of the Churches in Jerusalem