Vom sog. Grünen Hügel bis ins heute, ein Essay von Gaby Reucher auf der Seite der Deutschen Welle

Vom sog. Grünen Hügel bis ins heute, ein Essay von Gaby Reucher auf der Seite der Deutschen Welle

Aus Kortes wird Wassermann!
Auch wenn in Hamburg aktuell drei Buchhandlungen sich darum mühen, dier älteste Vertreterin des Gewerbes in der Stadt zu sein, diese Umbenennung ist aller Ehren wert!
„Im Oktober 2022 haben Pascal Mathéus und Florian Wernicke die Hamburger Buchhandlung Kortes übernommen – zwei Jahre später soll sie nun Wassermann heißen, nach dem Gründer der Buchhandlung. „Die älteste Buchhandlung in Hamburg bricht mit ihrer NS-Geschichte“, sagen die Inhaber. In der Sonntagsfrage des Börsenblatts erklären sie die Hintergründe.“
Vom Blog der Buchhandlung (Noch-) Kortes:

Ein Blick zurück auf den 2018 verstorbenen israelischen Dichter Amos Oz

Erich Maria Remarque (1898-1970)
Das „Erich Maria Remarque Jahrbuch“ und die die „Schriften des Erich Maria Remarque Archivs“, beide erscheinen im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht (heute BRILL Deutschland GmbH), erinnern an Wirken und Nachwirken diesen greoßen deutschen Autors.
Erich Maria Remarque in Osnabrück geboren, avancierte zu einem der renommiertesten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, vor allem durch den großen Erfolg seines Romans „Im Westen nichts Neues“. Während des ersten Weltkrieges wurde Remarque als Soldat eingezogen und erlebte die Grausamkeiten des Krieges an vorderster Front. Diese Erfahrungen prägten sein literarisches Schaffen.
Remarque veröffentlichte „Im Westen nichts Neues“ im Jahr 1928 und es wurde sofort zu einem internationalen Bestseller. Das Buch erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Soldaten im Ersten Weltkrieg, deren anfängliche Euphorie schnell von der traumatischen Realität des Krieges eingeholt wird. Remarques Roman vermittelt die bedrückende Sinnlosigkeit des Krieges.
Von den Nationalsozialisten wurde Remarque als „entartet“ diffamiert und verfolgt. Deshalb emigrierte er 1931 erst in die Schweiz und später in die USA. Im nationalsozialistischen Deutschland wurden seine Bücher verboten und 1933 öffentlich verbrannt. 1938 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. 1939 emigrierte er in die USA. Er starb am 25. Spetember 1970.
Arbeiten des in Syrien geborene Künstlers Marwan Kassab-Bachi (1934-2016) aus der Sammlung der Barjeel Art Foundation, Sharjah – Ausstellung 2. – 30. Juni 2023 im Kunsthaus Lempertz Berlin.

edition.converso123
Vom 23. bis 25. Juni 2023 findet in der Schweiz, im Wallis, das Internationale Literaturfestival Leukerbad statt: Unter den Mitwirkenden sind auch Chaza Charafeddine („Beirut für wilde Mädchen“) und Stefan Weidner („1001 Buch. Die Literaturen des Orients“) mit ihren in der Edition Converso erschienenen Büchern.

Hier die Festivalseite und ein Überblick über die Veranstaltungen mit Chaza Charafeddine und Stefan Weidner.
Die palästinensische Autorin Adania Shibli erhält für ihren Roman Eine Nebensache den LiBeraturpreis 2023. Die deutsche Übersetzung von Günther Orth ist im Berenberg Verlag erschienen. Der Preis wird seit 1987 an deutschsprachige Bücher von Schriftsteller*innen aus dem globalen Süden verliehen.
„Gleichsam präzise und behutsam entwirft die palästinensische Autorin Adania Shibli ein formal wie sprachlich streng durchkomponiertes Kunstwerk, das von der Wirkmacht von Grenzen erzählt und davon, was gewalttätige Konflikte mit und aus Menschen machen. Mit großer Wachsamkeit richtet sie ihren Blick dabei auf die kleinen Details, die Nebensächlichkeiten, die es uns erlauben, die alten Wunden und Narben zu erblicken, die hinter der Oberfläche liegen“, heißt es in der Jurybegründung.
Feminist Theatre Festival – im besetzten Palästina – vom 16. bis 21. September 2023
Das Feministische Theaterfestival ist eine Veranstaltung, die den Schwerpunkt auf die Präsentation von Theaterwerken legt, die feministische Themen und Perspektiven erforschen. Das Festival bietet Dramatikerinnen, Regisseurinnen und Darstellerinnen eine Plattform, um ihre Talente zu präsentieren und Themen wie Geschlechtergleichheit, Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit hervorzuheben. Das Festival umfaßt in der Regel verschiedene Aufführungen, darunter Theaterstücke, Monologe und experimentelle Stücke. Es bietet auch Workshops, Diskussionen und Panels zu Themen rund um Feminismus und Theater an. Das Feminist Theatre Festival im Freedom Theatre ist eine wichtige Plattform für feministische Künstlerinnen, um ihre Arbeit zu teilen und eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten aufzubauen. Sie können auch ein Katalysator für gesellschaftlichen Wandel sein, indem sie das Bewußtsein für Fragen der Geschlechtergleichstellung schärfen und eine integrativere und vielfältigere Theaterbranche fördern.
To be a part of the feminist theatre festival, kindly contact the address below. By doing so, you will have the opportunity to join The Freedom Theatre and establish direct contact with the festival committee. Feel free to reach out at info@thefreedomtheatre.org