Kalender 2024 – Januar

Photos: Doering

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2023

Es ist das neunte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erscheint: Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem, dieses Thema war schon lange festgelegt …

Was wird dieses Jahr 2024 bereithalten – wir wissen das nie zuvor, wer hätte schon geahnt, welche Katastrophen das Jahr 2023 bereithalten würde?

Zusammen denken und zusammendenken, aus diesem Geist heraus versucht der diAk seit 45 Jahren auf die Region zu schauen, auch auf unsere Verbindungen dorthin. Die tiefen Wunden, welche die Ereignisse des Jahres 2023 geschlagen haben, individuell, aber auch kollektiv, lassen zweifeln, wie eine kooperative Vision für die Region aussehen kann.

Jedoch: Die Vielfalt zu sehen und die Einheit in der Vielfalt zu spüren, bleibt eine entscheidende Voraussetzung … In allen, die das Land kennen, werden bei den Bildern aus und um Jerusalem Assoziationen aufsteigen, Erinnerungen lebendig werden: Es ist so viel der Schönheit der Welt über Jerusalem ausgegossen, sie reicht für alle!

Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem … (2024)

Kalender 2024


Ein Blick zurück…

Auch wenn das Feature schon etwas älter ist, manchmal lohnt es sich auch in Dinge noch mal reinzuhören und sie mit dem aktuellen Ohr zu hören: Lange Nacht zu Amos Gitai vom DFKultur


Frieden durch Musik – kein einfacher Weg

Nach Räumen zu suchen, die bleiben, nach Möglichkeiten, verschiedene, unterschiedliche, ja gegensätzliche Positionen auszuhalten, erst einmal „nur“ auszuhalten, wird immer schwieriger. Aus der Arbeit der Barenboim-Said-Akademie berichtet Michael Barenboim, seines Zeichens auch Konzertmeister des „West-Eastern Divan“ Orchestra, in einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk.

Das ganze Gespräch zum Nachhören.

Schon da, noch da …

Im Bereich Open Space der Berliner Zeitung erschien am heutigen Shabbat ein Beitrag von Mato Shemoleof, der seine, der die Situation seiner Familie reflektiert, ein Israeli in Berlin, schon da, noch da, zwischen den Stühlen und bei den Menschen: Sehr lesenswert!

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Vom Autor sind als Bücher auf deutsch erschienen:

Parasitenpresse: 978-3-98805-012-0

AphorismA Verlag, u.a.: 978-3-86575-076-1

In Memoriam II

Schon am 25. September 2023 ist bekannte palästinensische Künstler Ibrahim Hazimeh gestorben: ein warmherziger Menschenfreund und Brückenbauer zwischen Deutschland und Palästina sowie zwischen europäisch/deutscher und arabisch/palästinensischer Kultur.

1933 in Acco (Palästina) geboren, wurden er und seine Familie 1948 nach Latakia (Syrien) vertrieben. 1960 ging er dann zum Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst nach Leipzig, zwischen 1963 und 1967 absolvierter er ein Graduiertenstudium Bernhard Heisig in Leipzig. 1974 schließlich zog Hazimeh ins damalige Berlin (W).

Eine seiner Schöpfungen auf einer palästinensischen Briefmarke (2000)

Ibrahim Hazimeh, palästinensische Briefmarke, blaue Madonna

Nachruf auf der Seite der DAFG.

Bei AphorismA sind (auf Nachfrage) Post- und Klappkarten von Ibrahim Hazimeh sowie noch ganz wenige großformatige signierte Siebdrucke erhältlich

Ibrahim Hazimeh bei einer Ausstellungseröffnung 2003 (Mit dem palästinensischn Gesandten Abdallah Frangi)

Kalender 2023 – November und Dezember

Essen verbindet Wir tragen den November hier nach und zeigen Dezember – und weisen schon einmal auf den Kalender 2024 hin …. und vergessen doch nicht, was zur Zeit im ‚Hl. Land‘ geschieht ….

Ein Begleiter durch das Jahr 2023 – Mit Photos von Bärbel Doering und aus dem AphorismA Verlagsarchiv

Kalenderblatt Dezember 2023

Photo: Doering

Kalenderblatt November 2023

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2022

Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem … (2024)

Kalender 2024


Fikra

Fikra is an online Palestinian literary magazine founded in 2022. We publish essays, short stories, poetry, and visual art in both Arabic and English. Fikra Magazine is a platform for Palestinians and by Palestinians. We don’t accept funding from governments or politically affiliated donors to ensure complete editorial independence.

Fikra Magazine is part of a cultural ecosystem in Palestine that publishes high-quality and uncensored literature and art. We believe in the importance of original and provocative pieces that express different perspectives on Palestine. The occupation has continuously attempted to silence Palestinian voices wherever they can. In the face of apartheid and injustice, a magazine might not seem like much. Still, the ideas, perspectives, and dialogue that Fikra Magazine offers can contribute to the resistance and resilience that are part and parcel of Palestine.

Hier noch ein Bericht bei 972mag über das Magazin.

Kalender 2023 – September

Essen verbindet Genug Nüsse zu knacken gibt es ja …

Ein Begleiter durch das Jahr 2023 – Mit Photos von Bärbel Doering und aus dem AphorismA Verlagsarchiv

Photo: Doering

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2022


›Faking Hitler‹

Mit der Veröffentlichung der Hitler-Tagebücher erhoffte sich das Nachrichtenmagazin ›stern‹ 1983 eine Sensation – und ging stattdessen mit einem der größten Fälschungsskandale in die jüngere deutsche Mediengeschichte ein. Anhand von Original-Tonaufnahmen rekonstruiert der Podcast ›Faking Hitler‹, geschrieben und gehostet von Malte Herwig, den Medienskandal und erzählt, wie der ›stern‹ auf die Fälschung hereingefallen ist. Im Rahmen der Tagung ›»F wie Fälschung«. Gefälschte Provenienzen in der Literatur und ihren Wissenschaften‹ ist Malte Herwig am Donnerstag, 21. September, 19.30 Uhr, zu Gast im Deutschen Literaturarchiv Marbach und berichtet von seiner Recherche und der Entstehung des Podcasts. Es moderiert Sarah Gaber (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Im Keller des ehemaligen ›stern‹-Reporters Gerd Heidemann fand Malte Herwig mehrere hundert Audio-Kassetten, auf denen Telefonate mit dem Fälscher Konrad Kujau festgehalten sind. In zehn Folgen gibt der Podcast ›Faking Hitler‹ Einblick in die Denk- und Arbeitsweise des Fälschers Kujau bis hin zu den Papieruntersuchungen durch das Bundeskriminalamt. ›Faking Hitler‹ wurde für zahlreiche Preise nominiert und mit dem European Publishing Award ausgezeichnet.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 21. September 2023, 19.30 Uhr, im Humboldt-Saal (Archivgebäude) statt. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: forschung@dla-marbach.de.

Mascha Kaleko – gesungen …