Im Netz gefunden …

Nicht B-A-C-H, sondern … manchmal klingen ja die Kleinigkeiten besonders laut

Hier der Screenshot, verwiesen wird auf die Zeitschrift Ansätze der ESG-Deutschland, der (noch?) nicht online verfügbar ist … entnommen dem Sonntags-Mailing vom online-Portal Die Eule, in der Selbstbeschreibung: „Nachrichten und Meinungen zu Kirche, Politik und Kultur, immer mit einem kritischen Blick aufgeschrieben für eine neue Generation„.

LiBeraturpreis 2023 für Adania Shibli

Die palästinensische Autorin Adania Shibli erhält für ihren Roman Eine Nebensache den LiBeraturpreis 2023. Die deutsche Übersetzung von Günther Orth ist im Berenberg Verlag erschienen. Der Preis wird seit 1987 an deutschsprachige Bücher von Schriftsteller*innen aus dem globalen Süden verliehen.

„Gleichsam präzise und behutsam entwirft die palästinensische Autorin Adania Shibli ein formal wie sprachlich streng durchkomponiertes Kunstwerk, das von der Wirkmacht von Grenzen erzählt und davon, was gewalttätige Konflikte mit und aus Menschen machen. Mit großer Wachsamkeit richtet sie ihren Blick dabei auf die kleinen Details, die Nebensächlichkeiten, die es uns erlauben, die alten Wunden und Narben zu erblicken, die hinter der Oberfläche liegen“, heißt es in der Jurybegründung.

Historikerstreit 2.0

Thomas Pegelow Kaplan (Department of History, Program in Jewish Studies, University of Colorado Boulder) in einer ausführlichen <a href="http://Thomas Pegelow Kaplan: Rezension zu: Neiman, Susan; Wildt, Michael (Hrsg.): Historiker streiten. Gewalt und Holocaust – die Debatte. Berlin 2022 , ISBN 978-3-549-10050-9, / Böckmann, Matthias; Gockel, Matthias; Kößler, Reinhart; Melber, Henning (Hrsg.): Jenseits von Mbembe. Geschichte, Erinnerung, Solidarität. Berlin 2022 , ISBN 978-3-86331-677-8,, In: H-Soz-Kult, 15.06.2023, Besprechung auf dem Online-Portal H/Soz/Kult (Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften) über zwei wichtige Neuerscheinungen aus 2022 in der aktuellen deutschen Debatte.

Thomas Pegelow Kaplan: Rezension zu: Neiman, Susan; Wildt, Michael (Hrsg.): Historiker streiten. Gewalt und Holocaust – die Debatte. Berlin 2022 , ISBN 978-3-549-10050-9, / Böckmann, Matthias; Gockel, Matthias; Kößler, Reinhart; Melber, Henning (Hrsg.): Jenseits von Mbembe. Geschichte, Erinnerung, Solidarität. Berlin 2022 , ISBN 978-3-86331-677-8,, In: H-Soz-Kult, 15.06.2023, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-117616>.

Copyright (c) 2023 by H-NET, Clio-online and H-Soz-Kult, and the author, all rights reserved.

Facetten zur Geschichte des / eines christlichen Zionismus‘

Fathcom, in der Selbstbeschreibung: „for a deeper understanding of Israel and the region“, hat aktuell auf seiner Website als eBook zum freien Downlad bereitgestellt: Philip E. Steele: Birthing Zionism – Studies of 19th-century British Christian Zionists: George Eliot, Laurence Oliphant and Rev. William Hechler, interessant zu lesen und kulturgeschichtlich erhellend…

Hier noch einmal ein Fathom eBook aus dem Jahr 2020:

Fathom’s eBookRescuing Israeli-Palestinian Peace: The Fathom Essays 2016-2020, contains over60 articles, reports and interviews. The editors believe it is the most comprehensive collection of constructive and expert reflections on the peace process to date and will be invaluable to peacemakers and analysts alike.

diAk-online: 27. Juni 2023

Prof.em. Daniel Bar-Tal: What’s going on in Israel?

Von Daniel Bar-Tal ist gerade in der diAk-Schriftenreihe als Band 46 erschienen:

Unbekümmert in den Abgrund

Jenin Freedom Theatre

Feminist Theatre Festival – im besetzten Palästina – vom 16. bis 21. September 2023

Das Feministische Theaterfestival ist eine Veranstaltung, die den Schwerpunkt auf die Präsentation von Theaterwerken legt, die feministische Themen und Perspektiven erforschen. Das Festival bietet Dramatikerinnen, Regisseurinnen und Darstellerinnen eine Plattform, um ihre Talente zu präsentieren und Themen wie Geschlechtergleichheit, Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit hervorzuheben. Das Festival umfaßt in der Regel verschiedene Aufführungen, darunter Theaterstücke, Monologe und experimentelle Stücke. Es bietet auch Workshops, Diskussionen und Panels zu Themen rund um Feminismus und Theater an. Das Feminist Theatre Festival im Freedom Theatre ist eine wichtige Plattform für feministische Künstlerinnen, um ihre Arbeit zu teilen und eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten aufzubauen. Sie können auch ein Katalysator für gesellschaftlichen Wandel sein, indem sie das Bewußtsein für Fragen der Geschlechtergleichstellung schärfen und eine integrativere und vielfältigere Theaterbranche fördern.

To be a part of the feminist theatre festival, kindly contact the address below. By doing so, you will have the opportunity to join The Freedom Theatre and establish direct contact with the festival committee. Feel free to reach out at info@thefreedomtheatre.org

Wird irgendetwas wieder gut, wenn man:frau ein Kunstwerk aus einem Museum zurückgibt?

„Versöhnungstheater“ / Forschungsprojekt zur Rückerstattung von NS-Raubgut
Max Czollek liest an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Dienstag, dem 4. Juli 2023, 18 Uhr – Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal (Raum 109)

Seine Bücher und Debattenbeiträge sorgen regelmäßig für Aufsehen und gesellschaftliche Diskussion: Max Czollek liest aus seinem jüngsten Buch „Versöhnungstheater“ – eine kritische Analyse der deutschen Erinnerungskultur. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung im Viadrina-Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal (Raum 109), zu verfolgen. Im Anschluß an die Lesung gibt es einen kleinen Empfang.
Anmeldungen erbeten bis 15. Juni per E-Mail an: Sekretariat-lahusen@europa-uni.de.

Die Lesung findet statt im Rahmen des Bildungs- und Forschungsprojektes „Recht ohne Recht: Rückerstattung von NS-Raubgut nach 1945“, das Viadrina-Rechtshistoriker Prof. Dr. Benjamin Lahusen leitet. Der Professor für Bürgerliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte hat sich mit seinem Team zum Ziel gesetzt, den komplexen Vorgang der Rückgabe von NS-Raubgut seit 1945 interdisziplinär zu erforschen, um auf dieser wissenschaftlichen Grundlage einen fundierten Praxiskommentar der aktuellen Prüfkriterien zu erstellen.

Zur Einladung von Max Czollek im Rahmen des Projektes sagt Prof. Dr. Benjamin Lahusen: „Wieso glaubt man daran, daß man irgendetwas wieder gut macht, wenn man ein Kunstwerk aus einem Museum zurückgibt? Ich habe häufig den Eindruck, daßdie einzigen Adressaten der sogenannten Wiedergutmachung wir selber sind, um unseren Stolz als selbsternannte Aufarbeitungsweltmeister weiter bedienen zu können. Um das einmal aus einer anderen Perspektive betrachten zu können, fand ich Max Czollek mit seinem Buch ‚Versöhnungstheater‘ sehr passend.“

Im Interview gibt Prof. Dr. Benjamin Lahusen näher Auskunft über das Projekt „Recht ohne Recht“, das von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) vom 1. September 2022 bis zum 31. Dezember 2024 gefördert wird:

Weitere Informationen unter
https://www.europa-uni.de/de/struktur/unileitung/pressestelle/viadrina-logbuch/wissenschaft/20230609-lahusen-raubgut/Beitrag/index.html

A Virtual Tour of the Temple Mount / Haram al-Sharif

Auf Youtube 10 min unterwegs – mit mancher Einsicht…

Ir Amim, Emek Shaveh, and Peace Now present a virtual tour of one of the most complicated holy sites in the world:

The Temple Mount/Haram al-Sharif. Join us to learn about the issues surrounding the holy compound, what is needed to ensure a peaceful stability for worshippers and visitors, and how once-fringe movements are trying to undermine this.

Unterschiedliche Narrationen sehen!

Palestine 1920:
The Other Side of the Palestinian Story | Al Jazeera World Documentary von Ashraf Masharawi

(Interessant die zahlreichen historischen Filmausschnitte und Dokumente)

Noch eine Facette jüdischen Lebens in Deutschland

Ein Spendenmarathon für den neuen Campus der (chassidischen) Chabad-Gemeinde am Sonntag soll dem jüdischen Projekt zum Durchbruch verhelfen. Ein Beitrag von Michael Maier in Berliner Zeitung
(1. Juni 2023)

Der Link zur Spendenaktion

Zum Hinergrund: Tradtionell gelten die in Israel lebenden Anhänger:innen, darin Rabbi Menachem M. Schneerson (1902-1994) folgend, als Vertreter:innen einer Position, die jeden territorialen Verzicht auf Teile des biblischen Landes Israel ablehnt. Aus dem Umfeld des Rebben entstand so auch 1996 eine Unterstützungskampagne für Netanjahu.