Kalender 2024 – Februar

Photos: Doering

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2023

Es ist das neunte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erscheint: Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem, dieses Thema war schon lange festgelegt …

Was wird dieses Jahr 2024 bereithalten – wir wissen das nie zuvor, wer hätte schon geahnt, welche Katastrophen das Jahr 2023 bereithalten würde?

Zusammen denken und zusammendenken, aus diesem Geist heraus versucht der diAk seit 45 Jahren auf die Region zu schauen, auch auf unsere Verbindungen dorthin. Die tiefen Wunden, welche die Ereignisse des Jahres 2023 geschlagen haben, individuell, aber auch kollektiv, lassen zweifeln, wie eine kooperative Vision für die Region aussehen kann.

Jedoch: Die Vielfalt zu sehen und die Einheit in der Vielfalt zu spüren, bleibt eine entscheidende Voraussetzung … In allen, die das Land kennen, werden bei den Bildern aus und um Jerusalem Assoziationen aufsteigen, Erinnerungen lebendig werden: Es ist so viel der Schönheit der Welt über Jerusalem ausgegossen, sie reicht für alle!

Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem … (2024)


Meron Mendel und Saba-Nur Cheema

Vortrag | „Nach dem 7. Oktober: Antisemitismus, Rassismus und die deutsche Debatte“

29. Januar 2024 | 10:00 s.t. – 12:30

Das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 und die militärische Reaktion Israels haben weltweit für emotionale und verbitterte Debatten gesorgt. Auch in Deutschland äußern sich bereits bestehende Konfliktlinien in einer neuartigen Vehemenz: auf der einen Seite das Bekenntnis zum Staat Israel aufgrund der deutschen Geschichte. Auf der anderen Seite wird Israel als „Kolonialstaat“ delegitimiert. Der Konflikt äußert sich auf den Straßen, in sozialen Medien und in Hörsälen. Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, warum der Nahostkonflikt so viel Emotionalität und Aggressivität hervorbringt und zeichnet Möglichkeiten auf, wie die Debatte differenzierter geführt werden kann.

Freie Universität Berlin lädt alle Interessierten herzlich zu diesem Vortrag ein. 

Kalender 2024 – Januar

Photos: Doering

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2023

Es ist das neunte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erscheint: Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem, dieses Thema war schon lange festgelegt …

Was wird dieses Jahr 2024 bereithalten – wir wissen das nie zuvor, wer hätte schon geahnt, welche Katastrophen das Jahr 2023 bereithalten würde?

Zusammen denken und zusammendenken, aus diesem Geist heraus versucht der diAk seit 45 Jahren auf die Region zu schauen, auch auf unsere Verbindungen dorthin. Die tiefen Wunden, welche die Ereignisse des Jahres 2023 geschlagen haben, individuell, aber auch kollektiv, lassen zweifeln, wie eine kooperative Vision für die Region aussehen kann.

Jedoch: Die Vielfalt zu sehen und die Einheit in der Vielfalt zu spüren, bleibt eine entscheidende Voraussetzung … In allen, die das Land kennen, werden bei den Bildern aus und um Jerusalem Assoziationen aufsteigen, Erinnerungen lebendig werden: Es ist so viel der Schönheit der Welt über Jerusalem ausgegossen, sie reicht für alle!

Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem … (2024)

Kalender 2024


Krisenzeiten sind Hochzeiten für …

Verschwörungsphantasmen aller Art. In unserer Gegend sollten wir nicht vergessen, woher sie kommen…

Ein Beitrag von Friederike Henjes auf dem Portal Die Eule faßt die Entwicklungen noch einmal zusammen: Über die christlichen Ursprünge antisemitischer Verschwörungstheorien

Ein Blick zurück…

Auch wenn das Feature schon etwas älter ist, manchmal lohnt es sich auch in Dinge noch mal reinzuhören und sie mit dem aktuellen Ohr zu hören: Lange Nacht zu Amos Gitai vom DFKultur


Prof. Eugene Rogan (Oxford) zu Gast am ZMO Berlin

Donnerstag, 25. Januar 2024 17:00 Uhr – Leibniz-Zentrum Moderner Orient, Kirchweg 33, 14129 Berlin

Vortrag (Hybrid): Anmeldung für den Zoom-Link

Material Life in Mid Nineteenth Century Damascus:
Christian Compensation Claims After the 1860 Massacres

In July 1860, a violent mob destroyed the Christian quarters of central Damascus killing an estimated 5,000 people and razing hundreds of houses, businesses and religious structures.  Thanks to the intervention of a small core of the city’s Muslim notables, some 85% of the Christians survived the massacre.  Their survival confronted the Ottoman government with a massive challenge, of providing housing and livelihoods for thousands of destitute Christians and compensating them for their losses.  Drawing on contemporary Damascene records, this paper examines the claims of Damascene Christians for compensation for their destroyed houses and workspaces as well as their stolen property to examine the material life of nineteenth century Syrians.  This material sheds new light on social norms and hierarchies within the professional classes in late Ottoman Damascus.

Prof. Eugene Rogan

Zum Ende dieses Jahres hin

Die Gewalt, die Trauer, das Leiden haben noch immer kein Ende. Wir haben an dieser Stelle in den letzten Wochen auch immer wieder versucht, auf Ideen und Initiativen hinzuweisen, die an einer kooperativen Vision festhalten … so wollen wir auch dieses Jahr beschliessen und das nächste beginnen

Aus dem Medienarchiv des ZDF heute journal (vom 14. Dezember 2023)

Unapologetic …

Ein neuer Podcast

„It is time for a new voice to rise concerning the Israeli-Palestinian conflict. We are two Palestinian-Israeli Citizens, who are unapologetic about our views, and our vision for a better future for both Israelis and Palestinians. Join us as we record as the war is going on in Israel and Gaza, as we delve deep into the roots of the war, and the way forward.
Follow us on Instagram.“

Vision eines arabischen Juden

Frieden durch Musik – kein einfacher Weg

Nach Räumen zu suchen, die bleiben, nach Möglichkeiten, verschiedene, unterschiedliche, ja gegensätzliche Positionen auszuhalten, erst einmal „nur“ auszuhalten, wird immer schwieriger. Aus der Arbeit der Barenboim-Said-Akademie berichtet Michael Barenboim, seines Zeichens auch Konzertmeister des „West-Eastern Divan“ Orchestra, in einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk.

Das ganze Gespräch zum Nachhören.