Auf der Seite von Feinschwarz sucht Ottmar Fuchs ’nach einem Weg, um im Nahost-Konflikt zweiseitig auf der Seite der Opfer zu stehen und würdigt die darin liegende, konstitutive und zugleich zu riskierende Überforderung‘.

Auf der Seite von Feinschwarz sucht Ottmar Fuchs ’nach einem Weg, um im Nahost-Konflikt zweiseitig auf der Seite der Opfer zu stehen und würdigt die darin liegende, konstitutive und zugleich zu riskierende Überforderung‘.


Die Plattform universes.art macht einen Blick in den Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate auf der 60. Internationalen Kunstausstellung, La Biennale di Venezia möglich – auch für die, die es nicht in die Lagunenstadt schaffen…
Ludwig Pollak, geboren 1868 in Prag, ein international bekannter, lange in Rom lebender jüdischer Antiquar, Kunsthändler und Archäologe, fand den fehlenden Arm des Laokoon – Im Oktober 1943 wurden er uns seine Familie in Auschwitz ermordet.
Ein Beitrag auf der Seite von Radio Vatican erinnert an den fehlenden Arm des Laokoon und was aus seinem Finder wurde…

Omri Boehms Rede auf dem Wiener Judenplatz
Der israelisch-palästinensische Konflikt hat Europa zutiefst erschüttert. Die höchst unterschiedlichen Reaktionen der europäischen Staaten haben historische Wurzeln. Während der deutsche Verfassungspatriotismus als Versuch gedeutet werden kann, Verantwortung für den Holocaust zu übernehmen, ist das Selbstverständnis von Ländern wie Frankreich von ihrem kolonialen Erbe geprägt. Dieses schon lange bestehende Spannungsverhältnis zwischen zwei historisch gewachsenen Positionen wird im Zuge der jüngsten Ereignisse im Nahen Osten zunehmend explosiv. Die ansonsten einende Geschichte droht die Europäische Union zu zerreißen. Nach dem Historiker Timothy Snyder und der Menschenrechtsaktivistin Oleksandra Matviichuk wird sich der Philosoph Omri Boehm in der dritten „Rede an Europa“ den brisanten Fragen widmen, warum der israelisch-palästinensische Konflikt eine Gefahr für die europäische Identität darstellt und wie eine Verfassungskrise der Europäischen Union abgewendet werden kann.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und Institut für die Wissenschaften vom Menschen
Aufzeichnung der Rede mit eingeblendetem Text der Rede zum Mitlesen
Digital: Prof’in. Tamar Hermann im Gespräch mit Jörn Böhme (NIF) über nationale und internationale Aspekte. Anmeldung

Sprache: Englisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche | Online via Zoom & Livestream
Einander sehen
Neue Ausstellung von Shahid Alam – „In der Ausstellung begegnen wir in der Ästhetik der arabischen Schrift und islamischen Kalligraphie in diesem Medium in ganz neuer Weise heiligen Texten aus dem Judentum, dem Christentum und dem Islam. Wir werden eingeladen, uns Unvertrautem zu öffnen und das Vertraute der eigenen Tradition neu zu sehen. Lesungen und Vorträge zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Bedeutung, Rezeption, Auslegung und Umgang mit den heiligen Schriften der drei Religionen auf.“


Zum Tod des Regisseurs Michael Verhoeven (1938-2024)
Ein Beitrag auf BR-Mediathek

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Ein Nachruf Daniel Kothenschulte in der Frankfurter Rundschau
1963-1965 | Ausstellung Hessisches Landesarchiv
Eröffnung 30. April 2024
Vor 60 Jahren – zwischen 1963 und 1965 – fand der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozeß statt. Die Prozeßakte und die Tonbänder dazu bewahrt das Hessische Hauptstaatsarchiv Wiesbaden.
Als bedeutendes Zeugnis für die justizielle Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen wurden die im Hauptstaatsarchiv befindlichen Prozessunterlagen 2017 durch die UNESCO als Weltdokumentenerbe ausgezeichnet.

Das Hauptstaatsarchiv stellt den Auschwitz-Prozeß in den Mittelpunkt einer Posterausstellung der UNESCO zum Weltdokumentenerbe, die durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm zum vielfältigen Weltdokumentenerbe mit Schwerpunkt auf Hessen begleitet wird.
Eröffnung: 30. April 2024, 18:00 Uhr – Vernissage mit öffentlichem Vortrag
Dr. Nicola Wurthmann, Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
„Das Weltdokumentenerbe des Hessischen Landesarchivs:
Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963 – 1965″

Palästinensische Kunst/palästinsischer Künstler in Berlin: Steve Sabella

Und zum Künstler … (taz vom 10. April 2024)