Eine Stimme aus Jordanien

A Horizon of Violence – so lautet der Titel eines längeres Essays von Ursula Lindsey (Amman), keine einfache Lektüre …

Er ist erschienen in einer Serie bei der Open Society Foundations.

Ursula Lindsey is a reporter, essayist and book reviewer who largely writes about North Africa and the Middle East, where she has lived for the last two decades. After living in Egypt and Morocco, she is now based in Amman, Jordan. She is a frequent contributor to The New York Review of Books and a co-host of the BULAQ podcast, which focuses on Arabic literature in translation.

Umm al-Jimal – Art Destination Jordanien

Umm al-Jimal ist eine spätantike Stadt mit beeindruckenden Ruinen von Gebäuden aus schwarzem Basalt, die auf nabatäischen und römischen Bauten errichtet wurden. Die archäologische Stätte befindet sich 80 km von Amman entfernt in der halbtrockenen Hauran-Region im Norden Jordaniens. Sie ist nicht nur wegen der Architektur und Geschichte einen Besuch wert, sondern auch, um eine engagierte Gemeinschaft kennenzulernen, die sich für den Erhalt ihres einzigartigen Erbes einsetzt und Dienstleistungen für Tourist:innen anbietet.

Die nabatäisch-frührömische Siedlung an einer Handelsroute von Karawanen (Mitte des 1. bis 3. Jahrhunderts n. Chr.) wurde im 4. bis 5. Jahrhundert zu einer römischen Militärstation. Als sich in byzantinisch-umayyadischer Zeit arabische Zivilisten aus der Region dort niederließen, entwickelte sich Umm al-Jimal zu einer wohlhabenden Agrar- und Handelsstadt. …

Der Kontext ist entscheidend

Der Nahosthistoriker Lorenzo Kamel im Gespräch auf Quantara.de (jetzt neu unter derm Dach des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen, Stuttgart) über die Möglichkeiten der Europäischen Union (EU), die bislang keine nennenswerte Vermittlerrolle im Nahen Osten übernommen hat. Wie könnte sie wirksam zu einer dauerhaften Friedenslösung nach dem Gaza-Konflikt beitragen? Welchen Kurs sollte sie gegenüber autoritären Regimen in der Region einnehmen?

Abraham Accords, Normalisierung und die Perspektiven …

Die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain waren nach Ägypten (1979) und Jordanien (1994) die ersten arabischen Länder, die ihre Beziehungen zu Israel normalisiert haben.

Eine Analyse von Dina Esfandiary und Dialla Jandali von der International Crisis Group zur aktuellen Einschätzung und den Perspektiven dieser Kooperationen.

Am Abend des 18. November

Demonstrationen und Debatten, Kämpfe und Gewalt gehen weiter, den einen ist ein Waffenstillstamd Verrat, den anderen der einzig gangbare Weg.

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Neben diesen Nachrichten heute einmal ein Hinweis auf ein Ereignis, daß ohne die letzten Wochen wohl so schnell nicht geschehen wäre. Am 21. Oktober bereits beschlossen, wurde die Versöhnung der beiden (griechisch-orthodoxen) Patriarchate am Mittwoch, 15. November 2023 bei / durch den Besuch (Bericht) einer Delegation in Amman vollzogen:

„Patriarch John X of Antioch and All the East, charged with a task Metropolitan Athanasios of Latakia and its Dependencies, and Ephrem, Metropolitan of Aleppo and Alexandretta and their Dependencies of visiting Amman, the capital of the Hashemite Kingdom of Jordan.

Their task was to bring to the Church of Jerusalem a message of fraternal love and the restoration of ecclesiastical communion between the Patriarchate of Antioch and the Patriarchate of Jerusalem. (…) „

(Bericht auch auf Vatican News).

[In einer früheren Fassung war der Besuchstag in Amman irrtümlich mit dem 16.11.23 angegeben].

Am Abend des 10. November

Die International Crisis Group wendet sich speziell dem US-amerikanischen-iranischen Verhältnis zu und beleuchtet mögliche Eskaltionsszenarien:

Mitvim, ein aus dem progressiven israelischen Lager stammendes Politikberatungs- und Forschungsinstitut gibt aus der Sicht des Landes kurze Einschätzungen der regionalen Akteure (A Regional Perspective / Egypt / US / Saudi Arabia / Europe / Iran / Jordan / Turkey / ‚Hellenic Alliance‘ / Lebanon – Die Vereinten Nationen sind nicht daruner [sic])

Tage der Arabischen Musik

ARABIC MUSIC DAYS 13. – 17. SEPTEMBER 2023

Naseer Shamma, Kurator der Arabic Music Days, hat sich als Interpret, Pädagoge und kultureller Botschafter wie wenige andere um sein Instrument, die Oud, verdient gemacht. An den von ihm ins Leben gerufenen „Oud-Häusern“ in mehreren Städten der arabischen Welt wird heute die nächste Generation von Musiker:innen ausgebildet. Zu den Arabic Music Days 2023 hat Shamma befreundete Oud-Virtuos:innen sowie Ensembles der Oud-Häuser in Kairo, Abu Dhabi und Khartum eingeladen. Daneben erweitert ein umfangreiches Begleitprogramm den Blick auf die zeitgenössische arabische Kultur um Perspektiven aus Film, Literatur und bildender Kunst.

From empire to federation?

The view from the Middle East – hier zum Einleitungstext des Autors.
Modern Arab Kingship: Remaking the Ottoman Political Order in the Interwar Middle East

How the “recycling” of the Ottoman Empire’s uses of genealogy and religion created new political orders in the Middle East

Syrien und die arabische Welt

Ein Kommentar zur Situation aus der International Crisis Group

The League of Arab States welcomed President Bashar al-Assad to its May summit, reinstating Syria’s membership, which it had suspended in 2011. The regime may look to have shrugged off the international opprobrium it earned for its brutality in repressing its opponents. But has it?

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Ein Blick über den Jordan

Eine Umfrage in Jordanien, beauftragt von einem US-Institut, zeigt wie weit „Normalisierung“ noch entfernt ist …

„In a new public opinion poll, commissioned by the Washington Institute and conducted in March/April by an independent regional firm, Jordanian citizens demonstrate a strong aversion toward Israel but remain in favor of regional de-escalation…“ (Policy Analysis Fikra Forum, Juni 2023)