OCHA: Humanitarian Situation Report

| 15 October 2026 |

60 Minutes – CBS 11. Oktober 26

The West Bank, where Israeli settler violence against Palestinians is surging

Transcript und einige Minuten des Features online (rechts am Rand)

Ein unglücklicher Rabbi

Wie Israels Zukunft aussehen wird, weiß Jeremy Milgrom auch nicht. Doch der Rabbi und Friedensaktivist hört nicht auf, für ein friedliches Zusammenleben zu werben. Auch und gerade in Deutschland, zum Beispiel an der Gottlieb-Daimler-Schule in Sindelfingen.

Kontext 811

Kontext 811 - Rabbiner Jeremy Milgrom

Kalender 2026 – Oktober

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025

Gaza Skate Team was founded by Rajab Al-Reefi in 2017 as a skateboarding collective that supports young people in the Gaza Strip.
Rajab began skateboarding in 2015 when an Italian organisation – Gaza Freestyle – visited and built a wooden mini ramp in his hometown of Gaza City. Since then, Rajab and other local skaters have been building ramps and holding skate classes wherever they can – and since October 2023 have continued to do so amongst incredibly difficult ircumstances.

gofund.me/1621cce8 | : @teamskate
: gaza_skate_team – https://www.skatepal.co.uk/what-we-do

Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Kalender 2026

Und der Nachtrag aus dem September!

Über das laute Schweigen

Hier der gesamte Text der beeindruckenden Rede von Phillipe Sands zur Verleihung des Friedesnpreises der Deutschen Buchhandels 2026

Aufzeichnung in der ARD-Mediathek (bis 10.10.2028)

Ein Ausschnitt:

„Die Tatsache der Verbrechen zum Schweigen zu bringen ist unanständig. Diejenigen zum Schweigen zu bringen, die versuchen, die Verbrechen anzuprangern, ist unanständig. Deutschland hat viele Gräuel angeprangert und ist aktiv geworden, von den Jesid*innen bis zu den Uigur*innen, von Syrien bis Iran, von Myanmar bis Sudan und der Ukraine. Doch zu Israel, zum Gazastreifen und zum Westjordanland ist das deutsche Schweigen bis heute laut. Zugleich sind die Debattenbeschränkungen beunruhigend. Dies umso mehr nach dem eindeutigen Gutachten des Internationalen Gerichtshofs von 2024 zum palästinensischen Selbstbestimmungsrecht. Großbritannien, Kanada, Frankreich und andere haben seitdem einen palästinensischen Staat anerkannt. In jüngster Zeit haben sie Sanktionen verhängt, der britische Außenminister hat die Handlungsweise in den besetzten Gebieten als ethnische Säuberung bezeichnet.

Deutschland kennt sich aus mit ethnischer Säuberung. Warum dann das Schweigen?“

Brücken 3 – auf dem Weg

Aufruf zur Mitarbeit an der nächsten Ausgabe des Magazin Brücken

Danach … auf dem Weg …

Aus dem Mailing von Standing Together zum 7. Oktober …

Im Gespräch mit Mati Shemoelof

Ein taz-Beitrag von Uta Schleiermacher am 7. Oktober …

Bernd Asbach (1949-2026)

Am 28. September 2026 wurde Bernd Asbach nach einer Trauerfeier in der Dorfkirche Alt-Stralau auf dem dortigen Friedhof beigesetzt.

Die Trauerrede von Jörn Böhme fügen wir hier ein:

Die Adresse Groner Tor ist irgendwie noch immer präsent bei mir… Dort saß die „Buntstiftung“, eine der Vorläuferinnen der Heinrich Böll-Stiftung und da war auch Bernd Asbachs Büro. Schon Mitte der 1990er Jahre gab es Kontakt zum diAk, dem Bernd über Jahrzehnte verbunden war, aktiv im Vorstand oder bei den Publikationen, aber auch immer wo es möglich war, durch institutionelle Kooperationen, Stichwort etwa Arnoldshain. Als Nahostreferent der Heinrich Böll-Stiftung seit 1997 baute er die Büros Tel Aviv, Ramallah, Beirut und Rabat mit auf. Davon hat auch die Arbeit des diAk immer wieder profitieren können.

Photo: Stephan Röhl – Lizenz: CC-BY-SA 4.0 / aus dem Nachruf der Böll-Stiftung.

Julia Scherf, über viele Jahre Vorsitzende des diAk, hat es so beschrieben:

„Anstatt zu hetzen, plante Bernd mit Bedacht. Als mein unmittelbarer Vorgesetzter in Berlin unterstützte mich seine Anerkennung und Förderung unserer Ideen aus dem Büro Tel Aviv. Natürlich kam er auch während der 2. Intifada mit Selbstmordanschlägen in Israel zu Besuch: Er gab mir uneingeschränkt Zugang und Vertrauen zu den von ihm in den neunziger Jahren aufgebauten exzellenten Kontakte in die israelische Zivilgesellschaft. Bernd brachte mich auch zur Vorstandsarbeit im Deutsch-Israelischen Arbeitskreis und brachte dort seine Erfahrungen im Nahen Osten in die ehrenamtliche Arbeit ein, weit über Textredaktionen der vierteljährlichen israel & palästina Ausgaben hinaus!“ 

Der diAk wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und seine Arbeit zwischen den Linien und über Grenzen hinweg dankbar erinnern.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Birte und seinem Sohn Anton.

rzw

Bernd Asbach, hier mit (rechts) René Wildangel in der Ev. Akademie Arnoldshain, auf einem der legendären – diAk-Jahresseminare; im Hintergrund Khalil Toama aus Frankfurt/M. – Photo: Jörn Boehme. Oktober 2006.

Etwas streng schauend, aber engagiert: Bernd Asbach im Böll-Büro in Ramallah, Februar 2008 – Photo: Christian Sterzing.

Welcher Sicherheit dient das?