Am 19. April 2023 hat Sabeel, ein ökumenisches palästinensisches Zentum für Befreiungstheologie, das aus der anglikanischen Kirche heraus entstanden ist, online sein neues Buch vorgestellt, die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und ist bei Youtube nachhörbar.
Eine deutsche Ausgabe diese Reflektionen, die das Ergebnis mehrjähriger Überlegungen sind, wird 2023 im AphorismA Verlag erscheinen.
Immer wieder ist den letzten Monaten von den „Lions’ Den“ die Rede, von ‚kleinen Gruppen junger bewaffneter Aktivisten‘, besonders in der nördlichen Westbank, eine neu-alte Form des Widerstands?
Das neue Papier der International Crisis Group versucht eine Annäherung an das Phänomen, die sie selbst mit dem Tenor anstoßen:
„But both Israel and the Palestinian Authority have found reason to exaggerate the threat they pose to the status quo.“
Wie sich der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern verschärft
Im Schatten der aktuellen Regierungskrise in Israel spitzt sich der Nahostkonflikt weiter zu. Welche Positionen gibt es und wie haben sie sich verändert? Was ist die Haltung der rechts-religiösen israelischen Regierung? Darüber diskutieren Peter Lintl und Muriel Asseburg mit Dominik Schottner.
Online-Gesprächsreihe der Katholischen Akademie in Berlin | 05. April 2023 – Uhrzeit: 12:02 – 13:00 Uhr
Abt Nikodemus Schnabel OSB, Dormitio Abtei Jerusalem, in der Reihe: zwei nach zwölf. Gespräch über Gott und die Welt
Religionen sind ebenso ein politischer Konflikt- wie ein Friedensfaktor, woraus unschwer folgt, dass Außenpolitik auf religiöse Expertise nicht verzichten kann. Auf welchem Weg sichert sich die Außenpolitik dieser Expertise? Sind sich die Religionen ihrer politischen Versöhnungskraft bewusst, und wie realisiert sich diese in internationalen Beziehungen? Wie lässt sich die Aufmerksamkeit für dieses Feld verstetigen? Über diese Fragen spreche ich mit Nikodemus Schnabel, dem neuen Abt der Dormition Abbey in Jerusalem. Dass wir auch über die politische und religiöse Lage in Israel sprechen werden, versteht sich von selbst. Von Oktober 2018 bis Oktober 2019 war Schnabel als Berater in dem damals geschaffenen Referat „Religion und Außenpolitik“ im Auswärtigen Amt in Berlin tätig.
Die Veranstaltung wird mittels der Videokonferenzplattform ZOOM durchgeführt. Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von ZOOM unter folgendem Link: https://explore.zoom.us/de/privacy/
Sie können dem Zoom-Meeting hier oder telefonisch unter +49 69 5050 0951 beitreten. Eine Anleitung zur Funktionsweise von Zoom-Veranstaltungen finden Sie hier.
Über den Versuch, Stabilität durch ökonomische Vorteile für die Palästinenser:innen zu erreichen, hat das Palestinian Policy Network Al-Shabaka einen längeren Essay von Walid Habbas auf seine Seite gestellt, der diese Strategie, die besonders von B. Netanyahu vertreten wird, für nicht erfolgreich hält: „Palestinians will not be pacified with economic incentives„.
Nach den Vereinbarungen im Rahmen des Verhandlungskomplexes von Oslo unterstehen die ca. 60% C-Gebiete des Westjordanlandes allein den israelischen Militär- und Zivilbehörden; Palästinenser:innen haben keine Zugriffsrechte.
Gerade diese Gebiete aber sind als Landwirtschafts- und Infrastrukturflächen für die Entwicklung Palästinas wichtig. Im Rahmen der Folgevereinbarungen sollten C-Gebiete schrittweise an die palästinensische Seite gehen.
Wie war die konkrete Situation hinsichtlich der Vereinbarungen, wie ist der Stand und welche Szenarien gibt es für die nächste Zukunft? Dazu ist im Mitvim-Institut eine neue Studie erschienen.
On Friday last week, a Palestinian gunman killed seven civilians in occupied East Jerusalem, the deadliest such attack for years. The shooting came the day after a raid by Israeli forces in a refugee camp in the West Bank city of Jenin, also the deadliest such operation for years. The week’s violence follows months in which more Palestinians died, according to human rights groups, than in the past almost two decades. More frequent Israeli raids, which Israel says aim to root out Palestinian militants behind an increasing number of attacks on Israelis, often provoke gun battles in West Bank cities. Militants have died, but also civilians, including many young Palestinians. In West Bank cities, new militias have formed, attracting young Palestinians angry not only at Israel but also at their own political leadership. Meanwhile, the new Israeli government of Prime Minister Benjamin Netanyahu, which is the most right-wing in Israeli history and comprises openly Jewish nationalist and anti-Palestinian ministers, promises an even tougher line on Palestinians.
This week on Hold Your Fire!, Richard Atwood speaks with Mairav Zonszein and Tahani Mustafa, Crisis Group’s Israel/Palestine experts, about the latest spike in violence. They talk about Israel’s new government, its efforts to curb judicial power and what it might mean for policy toward the Palestinians. They also talk about Palestinian politics, many Palestinians’ disillusionment at their leadership, the emergence of new militias in West Bank cities and what might happen when ageing Palestinian President Mahmoud Abbas passes from the political scene. They ask whether there is any hope of change in policy from Washington and other Western capitals following U.S. Secretary of State Antony Blinken’s trip to the region this past week. They also talk about flashpoints in the months ahead.