Sitz der UNRWA in (Ost-)Jerusalem besetzt und zerstört
Bericht auf tagesschau.de

So sieht es die UNRWA

So berichtet das israelische Internetportal der Times of Israel (ToI)



Dialogue Between Israelis & Palestinians
We’re starting from a shared premise: contact alone is not enough. If dialogue is meant to encourage participants to critically examine reality and imagine change, it must be intentionally designed and carefully facilitated. But that raises a central dilemma:
Is dialogue most effective when it happens together or separately?
Both having begun their own journeys as participants in dialogue groups and working their way up to leadership positions, our speakers bring deep, lived experience from the field:
Lana Ikelan, Co-Director of Seeds of Peace Jerusalem (formerly Kids4Peace), engages young people across deep asymmetries of power and narrative.
Dina Gardashkin, former Co-Director of Sadaka-Reut, confronts inequality, education, and political responsibility.
Together with Lana and Dina, questions such as will be explored:
• How does the group setting impact the process participants undergo?
• What kinds of transformation are possible only in mixed groups or only in separate groups?
• What are the risks and limitations of each framework?
Sunday, January 25, 2026 | 8 pm Jerusalem time (19.00 Uhr MEZ)
Link to register:
https://us02web.zoom.us/…/register/ro4qFnh1RhqE7PpV2vdNaA
This conversation is for educators, facilitators, activists, donors, and anyone grappling seriously with what dialogue can — and cannot — do in our current reality.

Auf der Plattform +972 analysiert Hila Amit warum über „Over 150,000 citizens have left the country in the past two years alone — many of them with a one-way ticket and no plans of returning“


Klaus Hillenbrand bricht in der taz noch einmal eine Lanze für eine differenzierte Betrachtung und Analyse dessen, was ‚der‘ Zionismus als politischen Projekt wollte und welche Realitäten sich heute vorfinden.
Hier ein Zitat daraus:

Moshe Sharett – Leadership, Diplomacy, Legacy: A Reevaluation
[Konferenz Ankündigung für September 2026]
The Jacob Robinson Institute for the History of Individual and Collective Rights (The Hebrew University of Jerusalem) and the Azrieli Center for Israel Studies (Ben-Gurion University of the Negev) invite proposals for an international conference on “Moshe Sharett – Leadership, Diplomacy, Legacy: A Reevaluation”. The event will be held at the Mount Scopus campus in (West-)Jerusalem, from Monday, 7 September to Wednesday, 9 September 2026.
Moshe Sharett (1894-1965) was among the foremost leaders of the Yishuv and the early State of Israel. A complex and thought-provoking figure, Sharett served as the country’s first Foreign Minister (1948-1956) and its second Prime Minister (1954-1955). Yet, the founder of Israel’s diplomatic service still remains to be fully leaned and studied. Marking sixty years since his death, this conference aims to bring together an interdisciplinary group of scholars for a renewed critical examination of Sharett’s leadership, diplomacy and legacy. Special attention will be given to the moral realism that characterized the statesmanship he shaped and embodied.
Weitere Informationen / Further information on H/Soz/Kult
Moshe Sharett – Leadership, Diplomacy, Legacy: A Reevaluation (05.01.2026)
https://www.hsozkult.de/event/id/event-159576.

Debatte um Untersuchungskommission zum 7. Oktober
Im ORF heißt es dazu: „Mehr als zwei Jahre nach dem beispiellosen Massaker der Terrororganisation Hamas und anderer Extremistengruppen in Israel verweigert Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weiterhin eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle. Statt der Einrichtung einer staatlichen Untersuchungskommission befürwortet der 76-Jährige die Ernennung einer Regierungskommission.“
Times of Israel: „Lawmakers advance bill for politically appointed Oct. 7 probe in place of state inquiry“
Haaretz: Netanyahu Ministers Approve Government-controlled Oct. 7 Probe, Push Judicial Overhaul Bills – A committee of Israeli ministers has approved on Monday to advance a bill establishing an investigation into Hamas‘ October 7 attack, a Likud-sponsored proposal that would give Prime Minister Benjamin Netanyahu’s government influence over the inquiry’s composition and mandate.
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat einen israelischen Antrag auf Einstellung seiner Ermittlungen zum Gaza-Krieg abgelehnt und die Gültigkeit der Haftbefehle gegen Premierminister Benjamin Netanjahu und den ehemaligen Verteidigungsminister Yoav Gallant bestätigt.
Die Ermittlungen erstrecken sich auch auf die Ereignisse nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023. Israel lehnt jedoch die Zuständigkeit des IStGH ab und bestreitet, Kriegsverbrechen begangen zu haben, und behauptet, daß seine Kampagne im Gazastreifen darauf abziele, die Hamas auszuschalten.
Der IStGH hatte ursprünglich auch gegen den Hamas-Führer einen Haftbefehl erlassen, der jedoch nach Berichten über seinen Tod aufgehoben wurde. Die aktuelle Entscheidung betrifft nur einen von mehreren israelischen Einsprüchen. Wann der IStGH über die weiteren entscheidet, ist noch unklar.
Haaretz | Juristnews | ICC (Text der Entscheidung)

HYBRIDE Veranstaltung — Vortrag von Prof. Dr. Moshe Zimmermann mit anschließendem Gespräch mit Jürgen Kaube (F.A.Z.)
Livestream auf YouTube: youtu.be/tORsmZIEZ44

Der Zionismus präsentiert sich als absolute Alternative zur »Endlösung der Judenfrage«. Entsprechend schöpft der zionistische Staat aus dem Erinnerungskapital der Shoah seine Rechtfertigung und viele seiner politischen Argumente. Der inflationäre Griff nach diesem Erinnerungskapital verbraucht und verspielt es, besonders seit dem 7. Oktober 2023, mit dem Ergebnis, daß der Zionismus nicht mehr auf diese Erinnerung zurückgreifen kann und er seine Manifestation, den Staat Israel, delegitimiert.
Wieder einmal ein Hinweis auf eine spannende Initiative

Aus der Selbstbeschreibung:
„Die Geschehnisse in Gaza tragen weltweit zu gesellschaftlichen Spaltungen bei. Auch das Verhalten der deutschen Bundesregierung befeuert Unmut in der Gesellschaft. Und wir finden die Situation schon seit einiger Zeit untragbar. Wir haben als private BürgerInnen daher den Verein „Don`t look away“ gegründet.
Wir stehen auf genau einer Seite: und zwar der der universellen Menschenrechte und des internationalen Rechts. Wir fordern besonders von der Bundesregierung und der Europäischen Union konsequente Handlungen bezüglich der in Gaza stattfindenden genozidalen Verbrechen.
Wir setzen uns schwerpunktmäßig dafür ein, dass die Bundesrepublik sich endlich für die Durchsetzung von Menschenrechten und internationalem Recht in ihrer Beziehung zu Israel einsetzt und die deutsche Außenpolitik danach ausrichtet sowie gemeinsam mit der EU-Kommission Konsequenzen folgen lässt.
Zudem fordern wir, dass Deutschland sich seinen vielen internationalen Partnerländern anschließt und den Staat Palästina anerkennt. Das Leiden und Sterben in Gaza geht uns sehr nahe. Insbesondere nach dem vermeintlichen Waffenstillstand nehmen wir eine abnehmende öffentliche Aufmerksamkeit wahr und möchten die durch Deutschland unterstützten Völkerrechtsverbrechen nicht akzeptieren. Wir sind eine Organisation aus der Mitte der Bevölkerung und sehen den Kampf gegen Antisemitismus und gegen Rassismus als gemeinsame Aufgabe an.
Unsere Forderungen werden – Umfragen zufolge – von einer Mehrheit der Deutschen getragen. Wir möchten den Menschen einen Raum für Trauer und politischen Unmut bieten, die zwar grundsätzlich politisch interessiert sind, sich aber bisher aus unterschiedlichen Gründen nicht öffentlich positioniert haben.
Seit August organisieren wir einmal monatlich Kundgebungen in München, Berlin und Köln (bald auch in Regensburg): hier verlesen wir die Namen der Kinder, die seit dem 7. Oktober in Gaza und Israel getötet wurden und stellen unsere politischen Forderungen. Uns ist symbolisch wichtig, dass getötete Kinder Sichtbarkeit erhalten, unterschiedliches Leid und Trauma gewürdigt wird und die unglaubliche Zahl der getöteten Kinder in Gaza (laut neuen Zahlen des Max-Planck Instituts bisher mindestens 30.000 direkt getötete Kinder) deutlich wird. Wir freuen uns, wenn Sie die Informationen zu diesen Kundgebungen mit uns zusammen verbreiten und selbst daran teilnehmen, etwa Namen verlesen oder eine Rede halten.
Die nächste Kundgebung in München findet statt am 27.12.2025 um 13.00 Uhr in der Sendlinger Straße.
Des Weiteren formulieren wir derzeit einen Offenen Brief, der sich an die Oberbürgermeister der Städte richtet, in denen wir Kundgebungen veranstalten. Wir fordern die Politiker:innen direkt auf, nach dem Vorbild Schweiz verletzte Kinder aus Gaza in unseren Krankenhäusern aufzunehmen und zu behandeln.

Kann eine präsidiale Begnadigung für eine nicht eingestandene Schuld ein Land befrieden / einen … (Nixon im Hintergrund?)
In Israel läuft dazu die Debatte. Die Position von New Jewish Narrative ist klar:
„Prime Minister Netanyahu refuses to let a Commission of Inquiry look into the failures of his government that led to October 7th. His government has tried to eliminate the power of the Israeli judiciary to check the power of politicians. This pardon request is only the most recent of his efforts to avoid accountability. President Herzog should turn him down. Without accountability there is no democracy. (Photo by Kobi Gideon / Government Press Office of Israel, CC BY-SA 3.0.)“
