Sie beten mit ihren Füßen

600 Tage nach Beginn des Gaza-Kriegs sind Vertreter verschiedener Religionen am Mittwoch von der Jerusalemer Innenstadt in Richtung Altstadt gezogen. Das Motto der Demonstration lautete: Frieden ist der Weg, und am besten geht man ihn gemeinsam.

Gewidmet war die dritte Ausgabe des interreligiösen Marsches der israelischen Friedensaktivistin Vivian Silver, die am 7. Oktober 2023 von der Hamas ermordet worden ist. Er war als Gegenpol zum nationalistisch aufgeladenen und oft gewalttätigen Flaggenmarsch am sogenannten Jerusalem-Tag entstanden, der in diesem Jahr auf den 26. Mai fiel.

Zu Beginn sprach Rabbiner David Rosen (Autor in unserer Schriftenreihe) zu den ‚Marschierenden‘

Zu den Teilnehmer:innen gehörte auch der deutsche Botschafter in Tel Aviv, Steffen Seibert und Ines Fischer, Pfarrerin der deutschsprachigen lutherischen Gemeinde in Jerusalem, sie sagte gegenüber der Nachrichtenagentur KNA.„Es ist so wichtig, dass Menschen zusammen für die Gottebenbildlichkeit auf die Straße gehen – und schön, daß es geht“.

Bericht auf Vaticannews (und Audienz für Vertreter:innen von Friedensbewegungen im Vatikan)

Bericht der Frankfurter Rundschau

Solidarity Sunday June 8, 2025

On Sunday, June 8th, 2025 Churches for Middle East Peace (USA) and its 35 member denominations and communions call upon congregations in the U.S. and worldwide to pray for peace in Gaza and the broader Middle East as part of Solidarity Sunday.

In mid-May, CMEP will provide resources to shape Sunday prayers, worship, liturgy, and other aspects of Solidarity Sunday services, including videos from  voices in the region.

Resources will be ecumenically and politically diverse, allowing each community to shape their Solidarity Sunday around their own traditions and commitments. This day of prayerful solidarity and calls for justice come as we observe the arrival of the Holy Spirit on Pentecost Sunday. 

Nakba Remembrance Ceremony

Combatants for Peace:

Visit the website: https://cfpeace.org/

Find them Facebook pages: English, Arabic, Hebrew

Find them on Twitter

When dehumanisation and destruction become the norm …

Ittay Flescher: The Holy and the Broken

Ittay Flescher is the Education Director at Kids4Peace Jerusalem, an interfaith movement for Israelis and Palestinians and the Jerusalem Correspondent for The Jewish Independent from Australia.

Besprechung erfolgt nach Möglichkeit

Immer noch hoffen können…

Siehe auch die Seite des Middle East council of Churches (MECC) Abteilung für Soziale Dienste für Palästinensische Geflüchtete des Rates der Kirchen im Nahen Osten

Botschaft(en) aus Jerusalem

Inmitten der Gewalt und der Dunkelheit dieser Tage für viele, viele Menschen…

Easter Message – 2025 | Patriarchs and Heads of Churches in Jerusalem

Easter Message 2025 | Message from His Beatitude Pierbattista Cardinal Pizzaballa, Latin Patriarch of Jerusalem

Easter Message – 2025 | Bishop Sani Ibrahim Azar, Head of the Evangelical Lutheran Church in Jordan and The Holy Land (ELCJHL)

A Statement issued by The Orthodox Patriarchate of Jerusalem
Palm Sunday Grief: A Sanctuary of Healing Struck in the Land of the Divine Healer

A Statement issued by The Orthodox Patriarchate of Jerusalem
Palm Sunday: A passage from the Earthly Jerusalem to the Heavenly Jerusalem

Ostern im Heiligen Land – Im Schatten des Gazakrieges
WDR 5 Interview mit Ralf Melzer von der Friedrich-Ebert-Stiftung

Zusammen-leben in Israel …

Givat Haviva Survey on Attitudes Between Jews and Arabs in Israel 2025

„‘The level of fear is very, very high. Our job is to tell them that this is not the time to duck down and wait for the tsunami to end. This is the time to show up,’ said Mohammad Darawshe, director of strategy for Givat Haviva, which organized the survey.“

Bericht von Michele Chain auf RNS

Aus dem Bericht von Givat Haiva:

Haim Goren (1946-2025)

Am 1. März 2025 verstarb Prof. Haim Goren. Der 1946 geborene Historiker war lange Zeit Professor am Tel Hai-College im äußersten Norden Israels und DER Experte für den deutschen, v.a. auch katholischen Beitrag zur Geschichte des Heiligen Landes ab dem 19. Jahrhundert. Mehrere seiner zahlreichen Werke wurden deshalb auch in die deutsche Sprache übersetzt, die er selbst so gut beherrschte, daß er auch Quellen in Sütterlin lesen und auswerten konnte – in Israel heute eine Seltenheit.

Für deutsche Leser:nnen sind dementsprechend auch die diesbezüglichen Werke besonders interessant: So behandelte er in „Zieht hin und erforscht das Land“ (Göttingen 2003) die deutsche Palästinaforschung im 19. Jahrhundert, in „Echt katholisch und gut deutsch“ (Göttingen 2009) das Engagement der deutschen Katholiken in Palästina vor dem 1. Weltkrieg – insbesondere das des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL).

In dem von ihm und Yossi Leshem herausgegebenen Band über Pater Ernst Schmitz (2020) stellte er den Naturforscher und längjährigen Leiter der DVHL-Einrichtungen vor, und der Sammelband „Deutschland und Deutsche in Jerusalem“ (2011) versammelte Aufsätze zu ganz unterschiedlichen Aspekten – vom Besuch Kaiser Wilhelms II. bis zu deutschen Krankenhäusern und Photographen in Jerusalem. Weitere Werke aus den letzten Jahren waren den historischen Friedhöfen der Templer im Nahen Osten (1869-1948) gewidmet, aber auch dem ‚Vater‘ der modernen Palästina-Wissenschaft Edward Robinson oder der Erforschung des Toten Meeres. Außerdem galt sein besonderes Interesse der Geschichte Galiläas – wohnte er doch seit Jahrzehnten in Rosh Pinna.  

In zahlreichen Vorträgen und Exkursionen gab er sein Wissen weiter – selbst für den Tag vor seinem Tod war noch eine Führung in Tabgha geplant. Er wird fehlen.  

Dr. Georg Röwekamp (Tabgha)

Photo: Yoli Shwartz (יולי שוורץ) – Wikipedia

Rabbis for Human Rights

Der jüdisch-orthodoxe Israeli Anton Goodman ist am 27.02.2025 zu Gast in Berlin. Zeit: 18.30 bis 20 Uhr. Ort: Berliner Missionswerk, Georgenkirchstraße 69/70, im Knaksaal (2. Stock).

Wir lesen und hören aktuell in Nachrichten und sozialen Medien viel über die Situation in Israel und Palästina. Am 27. Februar 2025 haben Sie die Möglichkeit, in Berlin mit Anton Goodman über die aktuelle Entwicklung und die Stimmung im Nahen Osten ins Gespräch zu kommen.

Anton Goodman ist jüdisch-orthodoxer Israeli. Er ist bei der Organisation „Rabbis for Human Rights“ zuständig für Partnerschaften. Aktuell ist er regelmäßig in der Westbank, wo die Rabbis for Human Rights Präsenz zeigen und Palästinenser:innen begleiten. So begegnen sie der zunehmenden Siedlergewalt. Goodman ist verantwortlich für die Planting Justice-Kampagne, bei der in Kooperation mit palästinensischen Gemeinden, die von Gewalt und militärischen Restriktionen bedroht sind, über 1.000 Olivenbäume gepflanzt werden.

Die Veranstaltung ist auf englisch mit deutscher Übersetzung.

Zeit: 27. Februar 2025, 18.30 bis 20 Uhr
Ort: Berliner Missionswerk, Georgenkirchstraße 69/70, im Knaksaal (2. Stock)

Zur aktuellen Situation des Armenischen Patriarchats in Jerusalem

Weitere Informationen:

# Word Council of Churches

# https://www.pillarcatholic.com/p/why-the-latin-patriarchate-is-in

# https://givebutter.com/Arq2025?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAaZXx715AGmPJHgs24SDu-68GGJAkysRZxI8nGLnAczU4RLCSANVYUNEzss_aem_SaUcSDCtMVt9fKw8XJFgaQ