Zoom in Vorbereitung: 16. April 2023 – 19.00 Uhr (London-Zeit)
Israeli-Palestinian Memorial Day Ceremony 24. April 2023


Zoom in Vorbereitung: 16. April 2023 – 19.00 Uhr (London-Zeit)
Israeli-Palestinian Memorial Day Ceremony 24. April 2023


….auch wenn dieser Ostersonntag wie immer zum Ausblick nach vorne einlädt!
Die Plattform +972 faßt aus ihrer Sicht die Woche zusammen, „bürstet“ gegen den Strich – ein gute Lektüre, wenn auch nicht immer eine angenehme …

Online-Gesprächsreihe der Katholischen Akademie in Berlin | 05. April 2023 – Uhrzeit: 12:02 – 13:00 Uhr
Abt Nikodemus Schnabel OSB, Dormitio Abtei Jerusalem, in der Reihe: zwei nach zwölf. Gespräch über Gott und die Welt
Religionen sind ebenso ein politischer Konflikt- wie ein Friedensfaktor, woraus unschwer folgt, dass Außenpolitik auf religiöse Expertise nicht verzichten kann. Auf welchem Weg sichert sich die Außenpolitik dieser Expertise? Sind sich die Religionen ihrer politischen Versöhnungskraft bewusst, und wie realisiert sich diese in internationalen Beziehungen? Wie lässt sich die Aufmerksamkeit für dieses Feld verstetigen? Über diese Fragen spreche ich mit Nikodemus Schnabel, dem neuen Abt der Dormition Abbey in Jerusalem. Dass wir auch über die politische und religiöse Lage in Israel sprechen werden, versteht sich von selbst. Von Oktober 2018 bis Oktober 2019 war Schnabel als Berater in dem damals geschaffenen Referat „Religion und Außenpolitik“ im Auswärtigen Amt in Berlin tätig.
Nikodemus Schnabel ist Abt der Benediktinerabtei Dormitio in Jerusalem und Direktor des Jerusalemer Instituts der Görres Gesellschaft (JIGG).

Die Veranstaltung wird mittels der Videokonferenzplattform ZOOM durchgeführt. Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von ZOOM unter folgendem Link: https://explore.zoom.us/de/privacy/
Sie können dem Zoom-Meeting hier oder telefonisch unter +49 69 5050 0951 beitreten. Eine Anleitung zur Funktionsweise von Zoom-Veranstaltungen finden Sie hier.
Meeting-ID: 861 3354 3694
Kenncode: 920436
Gerne können Sie das Gespräch auch live auf Youtube verfolgen unter:https://youtube.com/live/sqGn-4tMWXE
Palmsonntag in Jerusalem – Heute im gestern für morgen … – ohne die Gegenwart zu vergessen!
Hier eine Miniatur den Einzugs Jesu in die Heilige Stadt aus dem Brandenburger Evangelistar, mehr dazu beim Faksimile-Verlag Quaternio (Luzern) (oder auf Facebook)
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Und am Ende des Ganges vom irdischen Ölberg hinab in die Stadt die Ansprache des Lateinischen Patriachen im Garten von St. Ann, dem Haus der Weißen Väter (MAfr.), nahe dem Stephanstor in der Altstadt
Gewalt ist Alltag geworden im „Heiligen Land“, strukturell, individuell – Leben wird auf unterschiedliche Weise genommen. In der aktuellen Debatte und den politischen Auseinandersetzungen in Israel melden sich (jetzt auch) jüdisch religiöse Stimmen zu Wort, die ein Umdenken fordern.
Zwei Beispiele seien hier genannt, beide englischen Texte wurden auf dem Blog der Times of Israel publiziert:
Rabbi Arik Ashermann, seit Jahrzehnten engagierten Menschenrechtsaktivist lädt die Lesenden ein, mit Blick auf das anstehende Purimfest neu nachzudenken:
„Now is the time we are called to distinguish between good and evil, even as we seethe with anger and pain over the murders of Elan and Hallel and Yagel. I hope we are also mourning Sameh Aqtash and praying for the speedy recovery of all those stabbed and shot and otherwise wounded in the pogrom. We must recognize and speak the truth plainly. The truth is that the deadly logic of Had Gadya makes us act like Amalek. We must not legitimate evil because of our righteous victimhood or by falsely and foolishly thinking that it serves deterrence. The truth is that we are overwhelmingly more powerful than the Palestinian and enjoy the support of the most powerful country in the world (although the current government is weakening that support).“
Aviad Houminer-Rosenblum is deputy director-general of Berl Katznelson Center and a member of The Faithful Left movement, fordert in seiner Reflektion eigentlich Unerhörtes: „After Huwara, we must say kaddish for Judaism itself – A generation of Orthodox Jews has been raised on hate. We must reject this feral, anti-Torah approach, and return to tradition“
„In ordinary times, life is not black and white. The Palestinian side also has a significant part in the story. The violence comes in great force and cruelty from there as well, and its many victims and circles burn the soul and draw many good people into the cycle of vengeance. The solution, too, is complex and hard to see, even far off on the horizon. But there are moments when things are actually very clear, clarifying the gray areas, when the choices are between life and death, and good and evil.
This evil version of Judaism is a lethal drug, which through a historical twist of fate gained ascendance over our ancient tradition. Combined with nationalism and majority hegemony in the land of Israel, it has become a conflagration, one that has long since spread beyond religious Zionism — what Americans might refer to as “Modern Orthodox” — to the Haredi, or ultra-Orthodox sector, and Israeli society in general.“
Donate to Hawara:
Wohin schauen in diesen Tagen? Eine kleine Initiative: 11.113 haben sich bis dato daran beteiligt…
Hier ein Bericht bei al-Monitor dazu.
4. März 2023: Ergänzung: In eigener Sache

Nachdem erst vor wenigen Tagen der protestantische Friedhof auf dem Zion Ziel der Zerstörungen war, brach am 2. Februar (Maria Lichtmeß) ein radikaler Jude in die Kirche der Flagellation (Geißelungskapelle am Beginn der Via Dolorosa) ein und zerstörte eine Christusfigur, bevor er von Wächtern überwältigt werden konnte.
Hier die Stellungnahme des Custos der Franziskaner, auf deren Gelände die Kapelle liegt, sowie ein kurzes Video.
Erst am Tag zuvor war es zu „violant attacks“ gekommen, wie es in Erklärung des Lateinischen Patriarchates heißt:
A STATEMENT ISSUED BY
THE JERUSALEM PATRIARCHATE
REGARDING THE RECENT RADICALS’ ATTACK ON THE CHRISTIANS OF THE NEW GATE AREA