Das Wort Frieden kommt nicht vor

Vortragsreihe FU Berlin online

Stabsstelle Diversity und Antidiskriminierung

„Gemeinsam gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung auf dem Campus der Freien Universität Berlin“

Im WiSe 23/24 wurden folgende öffentliche Vorträge angeboten: 

  • 29. Januar 2024: Vortrag „Nach dem 7. Oktober: Antisemitismus, Rassismus und die deutsche Debatte“ von Meron Mendel und Saba-Nur Cheema

Im SoSe 24 wurden folgende öffentliche Vorträge angeboten: 

  • 6. Mai 2024: Vortrag „Antimuslimischer Rassismus in der Gesellschaft“ von Karim Fereidooni  
  • 5. Juni 2024: Vortrag zum Thema „Antisemitismus gegen Israel“ von Klaus Holz
  • 5. Juli 2024: Vortrag zum Thema „Is anti-Zionism antisemitic? About the weaponization of antisemitism in current debates.“ von Emilia Roig (inkl. Übertragung via Livestream)
  • 11. Juli 2024: Vortrag „Foundations for Life in Common: A Historical Perspective on Israel/Palestine“ von Gadi Algazi

ÖKR/WCC: Weltweite Woche des Friedens für Palästina und Israel

Pray, advocate, and stand in solidarity
with people in the Holy Land

Justitia et Pax Jerusalem

Aus der aktuellen Erklärung (PDF) hier zwei Zitate:

“As Catholics in the Holy Land, who share .. (the) vision for a peaceful world, we are outraged that political actors in Israel and abroad are mobilizing the theory of “just war” in order to perpetuate and legitimate the ongoing war in Gaza. … Though we are a small community in the Holy Land as Catholics we are an integral part of this land’s identity. We wish to make it clear that we, and our theological tradition, must not be used in order to justify this violence. The witness that we bring is not one of war, but one of transformational love, one of freedom and equality, one of justice and peace, one of dialogue and reconciliation”.

Ein (israelisches) Gedankenmodell für Gaza

In der Frankfurter Rundschau finden sich ein Interview, daß Maria Sterkl mit der Juristin Netta Barak-Corren und dem Militärhistoriker Danny Orbach geführt hat, beide sind Autor:innen eines Stragegiepapiers, das in Israel seit einiger Zeit diskutiert wird („Von einem Mörder-Regime zu einer gemäßigten Gesellschaft: Die Transformation und Rehabilitation von Gaza in der Post-Hamas-Ära“)

Hier ein Zitat aus dem Papier, dessen Duktus israelische Interessen reflektiert und aus historischen Erfahrungen (und Fehlern) lernen will …

Make Freedom Ring

Mit der Initiative „Make Freedom Ring“ macht Geiger Michael Barenboim auf die humanitäre Katastrophe in Gaza aufmerksam. Viele Landsleute kritisieren ihn dafür. Ende Juli veranstaltet die Initiative ein Benefizkonzert in der Himmelfahrtskirche in München – Ein Beitrag (Kathrin Hasselbeck) auf br-klassik.de

Krieg ohne Ende?

SWP-Podcast 2024/P 16 mit Muriel Asseburg und Peter Lintl

Niemals Frieden? Israel am Scheideweg

Analog in der Bibliothek der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Straße der Pariser Kommune 8A
10243 Berlin

02. Juli 2024, 19:00 – 21:00 Uhr oder digital im Livestream – anmeldung erfoderlich

Der israelische Historiker Moshe Zimmermann nimmt den Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 zum Ausgangspunkt, um in seinem neuen Buch eine kritische Bilanz des israelisch-palästinensischen Konflikts und der Geschichte des Staates Israel zu ziehen. Er zeigt historische Linien auf und hinterfragt Optionen für ein künftiges Miteinander jüdischer und palästinensischer Bürgerinnen und Bürger.

Sein Fazit ist sowohl pessimistisch als auch konstruktiv; es sieht nicht nur die regionalen Akteure, sondern auch die internationale Gemeinschaft in der Verantwortung, um dem Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt zu entfliehen.

Angelika Timm, erste Büroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Israel, diskutiert mit Moshe Zimmermann über dessen Buch «Niemals Frieden? Israel am Scheideweg». An dem Gespräch beteiligt sich, zugeschaltet aus Tel Aviv, auch Gil Shohat, der gegenwärtige Büroleiter der RLS in Israel.

Eine Anmeldung ist erforderlich, bitte geben Sie bei der Anmeldung im Bemerkungsfeld an, ob die Teilnahme vor Ort oder digital gewünscht ist.


Lernen für die Zukunft

Master Interreligiöse Studien – Theologische Fakultät an der Universität Trier

Ein Masterstudiengang, der die transkulturellen Kompetenzen vermittelt, die eigene und die Perspektive anderer zu reflektieren, um Brücken zu bauen.

Mehr zum Angebot

A LAND FOR ALL

Es gibt auch ‚andere‘ Nachrichten aus Israel und Palästina … wir weisen an dieser Stelle immer wieder einmal auf ermutigende, neue, andere Initiativen hin, heute A Land for All:

Our Vision

A Land for All is a shared movement of Israelis and Palestinians who believe that the way towards peace, security and stability for all passes through two independent states, Israel and Palestine, within a joint framework allowing both peoples to live together and apart. Israeli-Jews and Arab-Palestinians are heavily intertwined on both side of the Green Line and therefore building walls between them is neither realistic nor desirable. Recognizing that both Jews and Palestinians are part of the same shared homeland, and respecting their equal individual and national rights, A Land for All provides pragmatic and viable solutions to the obstacles that have stymied prior negotiations, moving us from a paradigm of separation towards a future based on power sharing and shared interests.