Eine Filmbesprechung von Yonat Shimron auf RNS (Religion News Service, Columbia, MO)

Eine Filmkritik von Mia Pflüger auf https://www.kino-zeit.de



Ergänzung 22. Januar 2026 – Filmnstart
Perlentaucher faßt in Efeu Die Kulturrundschau (in gewohnter Manier) einige Reaktion auf den Film zusammen.
Wie geht es jüdischen Rückkehrer:innen in Deutschland und wie steht die Bevölkerung zu ihnen? Ist Antisemitismus Vergangenheit?
NDR – Ein Beitrag aus dem Jahr 1959 – Leben in der Nachkriegsgesellschaft – NDR Retro

Nachruf auf den deutsch-französische Dokumentarfilmer Marcel Ophüls auf tageschau.de / auf Die Zeit
Als Ophüls‘ Meisterwerk gilt „Hotel Terminus“. Für den Dokumentarfilm über den stellvertretenden Gestapo-Chef in Lyon, Klaus Barbie, wurde Ophüls 1989 mit dem Oscar ausgezeichnet.
60 Jahre später – Auf Phoenix History der Film 60 Jahre Auschwitzprozeß
Im Dezember 1963 trafen die ersten Augenzeugen der Verbrechen von Auschwitz in Frankfurt ein, um im Prozeß ihre Aussagen zu machen – im Angesicht der Täter und im Land der Täter. Eine enorme Belastung. Damit wollte das Gericht die ganze Wahrheit der Verbrechen der Nationalsozialisten in Auschwitz ans Licht bringen und die Deutschen mit ihrer Vergangenheit konfrontieren.
Die Tonbandmitschnitte, aufbereitet vom Fritz Bauer-Institut.

Die Debatte darum, was im Israel-Palästina-Konflikt alles gesagt oder nicht gesagt, getan oder gelassen werden solle oder dürfe, hat in den letzten Jahren zahlreiche Blüten getrieben, wobei Blüten wahrscheinlich nicht der richtige Ausdruck ist.
Peter Merg führt auf der Seite JungeWelt ein neues, wirklich verstörendendes Beispiel vor, bei dem es am Ende heißt:
„Wer selbst einen israelische Verbrechen anprangernden Film wie »No Other Land« bekämpft, der den bedrängten Palästinensern eine Sichtbarkeit bringt wie sonst kaum ein anderes Werk der jüngeren Vergangenheit und damit Bewusstsein für eine Friedenslösung schafft, der will eine solche vielleicht gar nicht. Eine durch kollektivierende Feinderklärung bestimmte Ausschlusslogik, wie sie die PACBI demonstriert, stellt eine internationalistische Palästina-Solidarität in genau die Ecke, in die sie die Miki Zohars und Felix Kleins drängen wollen.“

© Studiocanal – Trailer
„Wie läßt sich heute einer jungen Generation von der Shoa erzählen? Der Franzose Michel Hazanavicius versucht es in seinem neuen Film »Das kostbarste aller Güter« mit einer mehrfachen Verfremdung: Er nutzt Animation, um keine realen Gräuel darstellen zu müssen, und er erzählt es in Form eines Märchens. Es war einmal … „
Filmkritik von Thomas Abeltshauser auf dem Portal: epd-film.de

Aus dem Mailing der Rosa-Luxemburg-Stiftung Israel,
Am 24. und 25. November 2024 versammelte sich eine Gruppe diverser Akteur:innen – palästinensische und jüdische Staatsbürger:innen Israels, politische und soziale Aktivist:innen, die tief in ihren jeweiligen Communities verwurzelt sind – in den Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv.
Diese Aktivist:innen sind langjährige Partner:innen für das Israel-Büro der RLS vor Ort und wir unterstützen sie daher in ihrem Engagement für politische, wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit für alle Menschen in Israel. Seit dem 7. Oktober 2023 sehen sie sich mit noch existenzielleren Bedingungen als zuvor konfrontiert, weshalb ihre Arbeit auch wichtiger ist als je zuvor. Wir baten sie daher, vor der Kamera eine Reihe von Fragen zu ihren Erfahrungen und Reflexionen der vergangenen knapp 14 Monate zu beantworten, und dokumentierten in diesem Film ihre bewegenden und inspirierenden Antworten für das deutschsprachige Publikum.
Dieses Projekt entstand aus dem Wunsch unserer Mitarbeiter:innen, Raum für persönlich-politische Geschichten zu schaffen, die oft ungehört bleiben. Es vereint authentische Zeugnisse von Trauer, Kampf, aber auch Hoffnung und unerschütterlicher Stärke von Menschen, die seit fast eineinhalb Jahren im Krieg leben und dennoch weiterhin sprechen, handeln und auf eine bessere Zukunft hoffen.
Wir sind dankbar für ihre Bereitschaft, ihre Geschichten mit uns und dem interessierten Publikum zu teilen. Sie geben persönliche Einblicke und bieten zugleich umfassendere politischen Reflexionen über die aktuelle unhaltbare Situation. Nicht zuletzt dokumentieren wir mit diesem Film, dass es weiterhin diejenigen progressiven Stimmen in Israel gibt, die Solidarität und die Unterstützung der internationalen Linken benötigen, heute mehr denn je.
In der Kategorie Bester Dokumentarfilm wurde No other Land gerade für den Oscar 2025 nominiert …
Eine Besprechung / Würdigung auf ORF Topos
