Jerusalem, an diesem 18. Mai 23

Ir Amims Positition und die Petition an das Oberste Gericht

Hintergrundinformationen und ein Meinungsbeitrag von Yudith Oppenheimer (Ir Amim Executive Director)

An Israeli Black Panther’s call for true democracy

Die Rede von Reuven Abergel, einem der Gründer Black Panther in Israel in den 1970er Jahren, auf einer Demonstration in Jerusalem am 29. April 2023.

Zwangsarbeit im NS-Staat

„Unter Deutschen“

Eine Serie auf arte

Die NS-Wirtschaft war auf den Raub von Ressourcen aller Art angelegt – auch von Arbeitskraft. Ab 1938 verschleppte und versklavte der NS-Staat im Zuge dessen mehr als 13 Millionen junge Menschen aus ganz Europa.

Die Serie zeichnet Lebenswege der zur Zwangsarbeit Gezwungenen und ihrer Angehörigen nach, die bis in die Gegenwart für die Anerkennung dieser Kriegsverbrechen kämpfen.

Durch historische Aufnahmen, Briefe und Tagebücher entsteht ein differenziertes Bild der NS-Zwangsarbeit, wie diese erlebt wurde und warum sie über Jahrzehnte quasi aus dem öffentlichen Bewußtsein verschwand.

apuz 18-19/2023

Das aktuelle Heft Aus Politik und Zeitgeschichte vom 2. Mai 2023 widmet sich dem Thema Israel, es enthält darüber hinaus auch einen Beitrag zu 75 Jahre nach der Nakba.

Das Heft kann als PDF auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung heruntergeladen werden.

Wer sieht wen in wem?

In einem längeren Interview spricht Meron Mendel (Autor des gerade erschienenen Buches: Über Israel reden. Eine deutsche Debatte. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 2023, 224 S., 22,00 €) über deutsche Befindlichkeiten, über Israel und Deutschland und auch über die Palästinenser.

Photographie in der Shoa

Hier der Bericht bei der Deutschen Welle und hier im Museum für Fotografie

+972mag: Über Ribhi Kamal …

Über Brüche und Brücken – hebräische Sprache und ihre arabischen Kenner, vor und nach 1948

Ein Essay von Caroline Kahlenberg auf 972mag.com

Nachhören und Nachschauen „lohnt“

Wer es live nicht geschafft hat, kann hier die Zeremonie anschaue!

The Path of Hope

Gemeinsame Israelisch-Palästinensische Gedenkzeremonie am 24. April 2023 – 19:30 Uhr (Berliner Zeit)

Live-Übertragung im Netz / Anmeldung u.a. hier

Here you will find the link/access to the live stream: 
https://www.youtube.com/live/gxbkR9_ZTrw?feature=share

Also follow here: 
https://www.facebook.com/events/630252142256286/

2023 Ceremony:

This year, the Joint Memorial Ceremony will be held on April 24, 2023. You can join the live stream from wherever you are in the world (8:30pm Jerusalem | 6:30pm London | 1:30pm New York | 10:30am Los Angeles).

The theme of the ceremony is “WE ACKNOWLEDGE”: bringing to light what has already been known but was suppressed, denied, or muted. 

WE ACKNOWLEDGE each other’s humanity and every human’s right to security and freedom. 

WE ACKNOWLEDGE the oppressive system that fuels injustice, violence, and trauma. 

WE ACKNOWLEDGE our personal suffering, the suffering of our neighbors, and our part in this pain.

WE ACKNOWLEDGE our shared vision of a land where the inherent dignity and equality of all is fully realized. 

WE ACKNOWLEDGE our power to transform, collectively heal, and unite to end the occupation.

Über den Umgang mit dem, was war / was ist

Im Freitag hat der Autor Peter Prange einen Gastbeitrag geschrieben: Die Diskussion über rassistische Sprache in Wolfgang Koeppens „Tauben im Gras“ erinnere ihn an eine ähnliche Debatte über seinen letzten Roman „Der Traumpalast“ …

„Nein, wenn wir begreifen wollen, wie wir wurden, was wir sind, dürfen wir uns unsere Vorfahren nicht nach heutigen Maßstäben schönreden, sondern müssen sie beim Wort nehmen, wollen wir aus ihren Fehlern lernen, um uns selbst weiter zu entwickeln. So unerträglich eine solche Vergegenwärtigung der Vergangenheit manchmal sein mag, bleibt uns nichts anderes übrig, als uns ihr zu stellen. „Nur wer weiß, woher er kommt“, so Theodor Heuss, der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland mit Blick auf die problematische deutsche Geschichte, „weiß, wohin er geht.“ Schauen wir also der Vergangenheit ins ungewaschene Gesicht, damit wir den Blick frei bekommen für eine Zukunft, wie wir sie uns erwünschen und wie sie uns lebenswert erscheint.“