Konflikt im Nahen Osten: Drei Palästinenser*innen erzählen aus ihrer persönlichen Geschichte, über ihr Leben in Deutschland und was sie aktuell politisch bewegt – Stimmen aus Neues Deutschland (ND)

Konflikt im Nahen Osten: Drei Palästinenser*innen erzählen aus ihrer persönlichen Geschichte, über ihr Leben in Deutschland und was sie aktuell politisch bewegt – Stimmen aus Neues Deutschland (ND)

Veranstaltungseinladung für den 28. Juni 2023 | Berlin

Das digitale „Bildungsportal NS-Zwangsarbeit“ bündelt historische Informationen und pädagogische Materialien. Es entstand aus der Zusammenarbeit von 19 Lern- und Erinnerungsorten – darunter auch das entstehende Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, Weimar. Die Gesamtkoordination des Projektes liegt beim Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide.
Das Portal wird am 22. Juni 2023 der Öffentlichkeit vorgestellt. Aus diesem Anlaß diskutieren Expert:innen über gegenwartsrelevante Bildungsarbeit zur NS-Zwangsarbeit – Live am 22. Juni 2023 um 19 Uhr im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, die Veranstaltung wird digital übertragen über den YouTube-Kanal des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit.

Nicht B-A-C-H, sondern … manchmal klingen ja die Kleinigkeiten besonders laut
Hier der Screenshot, verwiesen wird auf die Zeitschrift Ansätze der ESG-Deutschland, der (noch?) nicht online verfügbar ist … entnommen dem Sonntags-Mailing vom online-Portal Die Eule, in der Selbstbeschreibung: „Nachrichten und Meinungen zu Kirche, Politik und Kultur, immer mit einem kritischen Blick aufgeschrieben für eine neue Generation„.

Thomas Pegelow Kaplan (Department of History, Program in Jewish Studies, University of Colorado Boulder) in einer ausführlichen <a href="http://Thomas Pegelow Kaplan: Rezension zu: Neiman, Susan; Wildt, Michael (Hrsg.): Historiker streiten. Gewalt und Holocaust – die Debatte. Berlin 2022 , ISBN 978-3-549-10050-9, / Böckmann, Matthias; Gockel, Matthias; Kößler, Reinhart; Melber, Henning (Hrsg.): Jenseits von Mbembe. Geschichte, Erinnerung, Solidarität. Berlin 2022 , ISBN 978-3-86331-677-8,, In: H-Soz-Kult, 15.06.2023, Besprechung auf dem Online-Portal H/Soz/Kult (Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften) über zwei wichtige Neuerscheinungen aus 2022 in der aktuellen deutschen Debatte.


Thomas Pegelow Kaplan: Rezension zu: Neiman, Susan; Wildt, Michael (Hrsg.): Historiker streiten. Gewalt und Holocaust – die Debatte. Berlin 2022 , ISBN 978-3-549-10050-9, / Böckmann, Matthias; Gockel, Matthias; Kößler, Reinhart; Melber, Henning (Hrsg.): Jenseits von Mbembe. Geschichte, Erinnerung, Solidarität. Berlin 2022 , ISBN 978-3-86331-677-8,, In: H-Soz-Kult, 15.06.2023, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-117616>.
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Wie Inge Auerbacher den Holocaust überlebte
Meta stellt eine neue Anwendung für Virtual Reality vor: „Erzähl mir, Inge …“ macht interaktive Gespräche mit Shoa-Überlebenden mittels KI-Technologie zugänglich.
Ein Beitrag in der FAZ zum Leben und Überleben von Inge Auerbacher.

„Versöhnungstheater“ / Forschungsprojekt zur Rückerstattung von NS-Raubgut
Max Czollek liest an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Dienstag, dem 4. Juli 2023, 18 Uhr – Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal (Raum 109)
Seine Bücher und Debattenbeiträge sorgen regelmäßig für Aufsehen und gesellschaftliche Diskussion: Max Czollek liest aus seinem jüngsten Buch „Versöhnungstheater“ – eine kritische Analyse der deutschen Erinnerungskultur. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung im Viadrina-Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal (Raum 109), zu verfolgen. Im Anschluß an die Lesung gibt es einen kleinen Empfang.
Anmeldungen erbeten bis 15. Juni per E-Mail an: Sekretariat-lahusen@europa-uni.de.

Die Lesung findet statt im Rahmen des Bildungs- und Forschungsprojektes „Recht ohne Recht: Rückerstattung von NS-Raubgut nach 1945“, das Viadrina-Rechtshistoriker Prof. Dr. Benjamin Lahusen leitet. Der Professor für Bürgerliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte hat sich mit seinem Team zum Ziel gesetzt, den komplexen Vorgang der Rückgabe von NS-Raubgut seit 1945 interdisziplinär zu erforschen, um auf dieser wissenschaftlichen Grundlage einen fundierten Praxiskommentar der aktuellen Prüfkriterien zu erstellen.
Zur Einladung von Max Czollek im Rahmen des Projektes sagt Prof. Dr. Benjamin Lahusen: „Wieso glaubt man daran, daß man irgendetwas wieder gut macht, wenn man ein Kunstwerk aus einem Museum zurückgibt? Ich habe häufig den Eindruck, daßdie einzigen Adressaten der sogenannten Wiedergutmachung wir selber sind, um unseren Stolz als selbsternannte Aufarbeitungsweltmeister weiter bedienen zu können. Um das einmal aus einer anderen Perspektive betrachten zu können, fand ich Max Czollek mit seinem Buch ‚Versöhnungstheater‘ sehr passend.“
Im Interview gibt Prof. Dr. Benjamin Lahusen näher Auskunft über das Projekt „Recht ohne Recht“, das von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) vom 1. September 2022 bis zum 31. Dezember 2024 gefördert wird:
Weitere Informationen unter
https://www.europa-uni.de/de/struktur/unileitung/pressestelle/viadrina-logbuch/wissenschaft/20230609-lahusen-raubgut/Beitrag/index.html
Tagung am Herder-Institut, Marburg – 21.-23. Juni 2023
In Verbindung mit dem Erstarken autoritärer populistischer Bewegungen im Nahen Osten und Osteuropa sind in den letzten Jahren Tendenzen erkennbar, Demokratisierungsprozesse rückgängig zu machen.
Der erfolgreiche Versuch, bedeutende Teile der Öffentlichkeit zu mobilisieren, resultiert aus einer gesellschaftlichen Polarisierung im Zuge empfundener Krisen. Der Rechtspopulismus befaßt sich im Allgemeinen mit dem Drang, das „authentische Selbst“ der Nation wiederherzustellen. Gerade Feminismus und ‚gender‚ sind als Feindbilder in diesem Prozeß wirksam geworden. Daher stehen Autoritarismus sowie Antifeminismus und anti-gender Politiken in einer engen Wechselwirkung.

Ausgehend von diesen Befunden haben das Herder-Institut für Historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft sowie das Centrum für Nah- und Mitteloststudien und das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg international Wissenschaftler:innen eingeladen, die antifeministische Politik autoritärer Regime im Nahen und Mittleren Osten sowie in Osteuropa in vergleichender Perspektive zu diskutieren.
Die von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung geförderte Konferenz führt zwei Forschungsstränge zusammen: die Untersuchung von Antifeminismus und geschlechterfeindlicher Politik und die Untersuchung von autoritärem Populismus. Sie konzentriert sich auf zwei Regionen, in denen gegenwärtig antifeministische und anti-gender Politiken deutlich erkennbar sind und die bisher aus einer vergleichenden Perspektive zu wenig erforscht wurden. Die Vortragenden werden einen besonderen Fokus auf die Rolle des jeweiligen Staates und der organisierten Religionen in diesen Prozessen ebenso legen wie auf die gegenhegemonialen Strategien der feministischen Frauenrechtsbewegungen.
Besondere Höhepunkte werden die Keynotevorträge von Nadje Al-Ali (Brown University) und von dem Mitglied des UN Committee on the Elimination of Discrimination against Women Dalia Leinartė (Vilnius) darstellen.
Weitere Informationen zum Programm unter: https://www.herder-institut.de / Programm

Ein Gastbeitrag von Martin Pollack in der NZZ (24. Mai 2023)
Die polnische Regierung geht rabiat gegen Historiker vor, deren Forschung einen Schatten auf das heroische Inbild der Nation wirft. Das betrifft zumal den Holocaust. Doch Polen ist nicht Rußland oder Ungarn, die Bürger verstehen sich zu wehren.