Aus dem Blog mit Beiträgen von Studierenden der Arabistik an der FU Berlin
„Menschen aus dem Nahen Osten lebten auch schon vor über 100 Jahren in Deutschland, doch da sah das arabische Leben hier noch ganz anders aus. Du möchtest Einblicke in die Geschichten von arabischen Menschen und ihren Erfahrungen in Deutschland im letzten Jahrhundert? Dann schau mal bei der Release Veranstaltung unseres Blogs vorbei. Hier erfährst du wie Deutsch-Arabische Beziehungen damals aussahen und wer die ersten Brücken zwischen den Kulturen erbaute. Viele spannende Beiträge unseres Blogs werden bei Snacks und Getränken vorgestellt. Also komm vorbei für eine Reise in die Arabische Vergangenheit Deutschlands.“
Deutsche Entwicklungszusammenarbeit, einschließlich des Zivilen Friedensdienstes (weiter) unter Druck – was soll erlaubt sein und wer entscheidet das?…
Ein Bericht der Deutschen Welle von Naomi Conrad und Birgitta Schülke
Im Rahmen dieser Fragen lohnt sicher immer wieder ein Blick hierhin.
15. Januar 2025 | 19.00 – 20.00 Uhr Zoom (in deutscher Sprache)
Ökumenisches Gespräch mit der evang. luth. Pfarrerin Sally Azar aus dem Heiligen Land, direkt aus Jerusalem/ Bethlehem: „Wie habt ihr denn Weihnachten feiern können in Bethlehem?“
Bethlehems Gassen sind sonst zur Weihnachtszeit übervoll. Pilger:innen kommen hierher, um einmal im Leben diesen Ort im Heiligen Land zu sehen – jenen Ort, an dem nach der biblischen Überlieferung Jesus geboren wurde. Doch die Menschen aus aller Welt kommen nun schon das zweite Jahr nicht mehr. Auf den Treppen, die hinunter zur Geburtsgrotte führen, ist es leer. Der Krieg im Nahen Osten hat den Tourismus zum Erliegen gebracht. Die Bewohner:innen verzweifeln an den wirtschaftlichen Folgen – und der Sorge um Verwandte in Gaza.
Weihnachten in Bethlehem in einer höchst angespannten, verstörenden, bedrückenden Zeit. Wie soll da Weihnachtsstimmung aufkommen? Lametta und bunte Kugeln und Lichter? In dieser Zeit Weihnachten feiern? Sally Azar meint: „Wenn nicht jetzt, wann dann? Denn wir brauchen Hoffnung“. Das Gespräch mit der jungen Pfarrerin Sally Azar bietet eine Gelegenheit, mehr zu erfahren zur aktuellen Lage und zur Zukunft der palästinensischen Christinnen und Christen im Heiligen Land.
Veranstalter: Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Limburg (KEB Diözesanbildungswerk) und dem Religionspädagogisches Institut der EKKW und EKHN
Dazu ergänzend der Link zu einer Aufzeichnung eines inhaltsreichen Abends:
„Nahostkonflikt und deutsche Debatten“ – Impuls und Gespräch mit Prof. Dr. Meron Mendel
Am 5. Dezember 2024 fand die Online-Veranstaltung „Nahostkonflikt und deutsche Debatten“ statt, organisiert von der Evangelischen Akademie Hofgeismar in Kooperation mit zahlreichen Partnerorganisationen. Der Abend bot Raum für einen offenen Dialog und Austausch zu einem der politisch und gesellschaftlich bedeutendsten Themen unserer Zeit.
Im Zentrum stand ein Vortrag von Prof. Dr. Meron Mendel, Publizist, Historiker und Pädagoge, der über die deutsche Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt und deren Hintergründe sprach. Ausgehend von seinem Buch „Über Israel reden. Eine deutsche Debatte“ (2023) wurden Themen wie Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus und die gesellschaftliche Bedeutung des Nahostkonflikts diskutiert.
Kooperationspartner: Evangelisches Forum Kassel, Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Kassel; Zentrum Oekumene der EKKW/EKHN; Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kassel
Ein „Kalenderblatt“ des dlf von Matthias Bertsch mit Drin. Angelika Timm
„Vor 40 Jahren flog Israel Tausende äthiopische Juden aus dem Sudan aus. Die eigentlich als geheim geplante Aktion wurde öffentlich und erregte Aufsehen. Dennoch machte Israel weiter: So konnten bis zum 5. Januar 1985 viele Menschen gerettet werden.“
Das Zeitalter der Zeitzeug:innen geht zu Ende, erinnern wir uns in Dankbarkeit derjenigen, die mit ihrem Lebenszeugnis für eine andere Welt standen und stehen.
Eine der großen Legenden des Turnsports ist tot. Die ungarische Olympiasiegerin und Shoa-Überlebende Agnes Keleti ist im Alter von 103 Jahren gestorben. Ein Nachruf auf tagesschau.de.
Der Jahreswechsel läßt vielleicht etwas Zeit für eine eher ungewöhnliche Lektüre: Dr. Omri ben Yehuda, „scholar of comparative literature in Tel Aviv University“ in einem Essay auf der Website der University of Notre Dame (Indiana, USA) unter der Rubrik
Exploring how religious and secular forces interact in the modern world.
über David Grossmann, vielfach ausgezeichneter israelischer Autor, über Gewalt und Menschenbilder, über Mizrachi und anderes: „David Grossman’s Camouflage of Violence„
At The Abraham Initiatives, some of our most successful models for building shared society have come from abroad. Just as we evaluate our own programs, we study best practices from around the world and how they can strengthen Jewish-Arab relations in Israel.
In October, The Abraham Initiatives’ staff, supporters, and leadership went to Northern Ireland to learn about the Good Friday Agreement and how it might apply to the Israeli context.
We came away with both inspiration for our own work and a renewed sense of hope.
On a webinar last week, our UK Board Member and internationally renowned actor, writer, singer and activist, Mira Awad, discussed her takeaways from the study trip:
“The trip to Northern Ireland, first of all, told me that I don’t have the privilege of losing hope…Fearmongers want us to believe that this conflict is unsolvable. But 25 years ago, the Irish conflict was supposed to be unsolvable.”
Rosa-Luxemburg-Stiftung Tel Aviv | Aktuelle Beiträge:
„Zu unserer Artikelserie über Militarismus und Militarisierung in Israel, die im nächsten Jahr in gedruckter Form erscheinen wird, sind zwei weitere Beiträge hinzugekommen: die Gastaktivistin Ya’ara Peretz beschreibt wie die Umweltbewegung in Israel mit dem Thema Krieg hadert – oft aus Angst ums Überleben in einer politischen Atmosphäre, die soziale und ökologische Fragen als Randthemen abtut. Und die Historikerin Idith Zertal fasst die Geschichte der israelischen Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen zusammen, und fragt sich und uns, wo die Grenze zwischen Pflicht und Gewissen liegt.“