15 leading human rights and civil society organizations in Israel warn against
repressive resolution on antisemitism considered by German parliament
Dazu ein Betrag (jpg-journal.de) von Jessica Montell (Hamoked, früher B’Tselem)

15 leading human rights and civil society organizations in Israel warn against
repressive resolution on antisemitism considered by German parliament
Dazu ein Betrag (jpg-journal.de) von Jessica Montell (Hamoked, früher B’Tselem)

October 2-12, 2024 • 1-10 Tishrei 5785 • Materialseite

From JVP Havurah Network, JVP BIJOCSM Network (Black, Indigenous, Jews of Color, Sephardi, Mizrahi), JVP Rabbinical Council, JVP Chapters, Members and Friends

Regelmäßig schreibt Helga Baumgarten in der jungen Welt
21. September: »Wer schweigt, ist Mittäter«
Der palästinensische Pfarrer Munther Isaac klagt die christliche Welt an
14. September »Christ und Palästinenser«
Erzbischof »Abuna« kämpft für Gerechtigkeit jenseits religiöser Grenzen
Helga Baumgarten ist emeritierte Professorin für Politikwissenschaften an der Universität Birzeit nördlich von Jerusalem im Westjordanland und Autorin mehrerer Werke zum Nahostkonflikt.
Teil eins der Briefe erschien in der jungen Welt vom 29./30. Juni, die Folgebriefe wurden in den jW-Ausgaben vom 8., vom 13./14., vom 20./21., vom 27./28. Juli, vom 10., 17. und 24.8. sowie 7.9. veröffentlicht-


+ Schutz für Journalist:innen in Gaza!
+ Aufhebung des israelischen Einreiseverbots für unabhängige internationale Berichterstatter:innen ins Kriegsgebiet!
+ Keine ungeprüfte Übernahme von Darstellungen von Kriegsparteien in der Berichterstattung! Stattdessen: Quellenvielfalt, Einbettung in den historischen und politischen Kontext, Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit palästinensischen Journalist:innen.
Zur Website mit den Unterzeichnenden
Der Autor unseres Schriftenreihen-Bandes 46 | Unbekümmert in den Abgrund. Die Folgen von Konflikt und Besatzung für die jüdisch-israelische Gesellschaft in einem ganzseitigen Gespräch in der ZEIT (aktuell hinter der Bezahlschranke, aber im folgenden ein paar Zitate):


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Die Moschee in der Brienner Straße in Wilmersdorf ist ein besonderer Erinnerungsort. Im September 1924 begannen die Arbeiten an dem Kuppelbau mit seinen beiden hohen Minaretten. Die Lahore Ahmadiyya-Bewegung im Islam, eine muslimische Reformbewegung aus dem damals britisch kolonisierten Indien, beauftragte den Bau. Sie ist die älteste noch bestehende Moschee in Deutschland und wird bis heute von der Gemeinde genutzt.
Die Architektur zeugt vom Selbstvertrauen ihrer Gründer, die Kontakt zum intellektuellen deutschen Milieu suchten. Auch für diasporische Gemeinschaften muslimischen Glaubens, die damals bereits in Berlin lebten, wird die Moschee zum Ankerpunkt. In der Moschee begegneten sich zwischen den Kriegen verschiedenste Lebensentwürfe: Spiritualität und Lebensreform, antikoloniale Netzwerke und kosmopolitische Weltsichten, Freundschaften, Ehen und Familien. Das änderte sich im Nationalsozialismus. Nach dem Krieg gelang der Neuanfang.
Anläßlich des einhundertjährigen Entstehens ruft die Ausstellung die Geschichte dieser Moschee in Erinnerung, und die Geschichte derjenigen, die eine bald blühende Gemeinde aufbauten. Als ab den 1960er Jahren die Arbeitsmigration neue muslimische Gemeinden in West-Berlin befördert, ist die besondere Gründungsgeschichte der Moschee in Wilmersdorf weitgehend in Vergessenheit geraten.
Das Gemeindearchiv wurde vor wenigen Jahren bei Sanierungsarbeiten geborgen. Dokumente aus der Gemeindeverwaltung, Missionsschriften und viele Photographien werden in der Ausstellung gezeigt. Erinnerungsstücke aus weiteren privaten Familienarchiven unterstreichen die besondere Bedeutung der Moschee in vielen Berliner Lebenswegen.
Eine Ausstellung des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf mit der Lahore Ahmadiyya-Gemeinde

Kurzbericht aus dem Projekt BEWARE

Menschen engagieren sich für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, trotz Bedrohungen. Die zivilgesellschaftliche Arbeit für Demokratie und ‚gegen Rechts‘ steht vielerorts unter massiver Bedrohung – und mit ihr die Engagierten. Das Projekt „BEWARE: Bedrohte Demokratieprojekte wappnen und resilient machen“ (2023-2024) hat in einer quantitativen und qualitativen Studie beruflich, ehrenamtlich und aktivistisch Engagierte über erlebte Bedrohungen und ihren Umgang damit befragt.
PDF des Kurzberichts zum Herunterladen
Syrien, 2011 Brennpunkt des Arabischen Frühlings und seitdem Schauplatz eines gewaltsamen, internationalisierten Bürgerkriegs, ist angesichts anderer Konfliktarenen wie der Ukraine und Gaza in den letzten Jahren zunehmend aus dem Blickfeld der Weltöffentlichkeit geraten.

Interview mit den GIGA-Expert:innen Dr. André Bank und Dr. Christiane Fröhlich zur aktuellen Situation
Charlotte Wiedemann in der taz: Der Krieg in der Ukraine wird mittlerweile als Dauerereignis hingenommen. Das macht es möglich, die Bilder aus Gaza in den Alltag zu integrieren.

Diskursverschiebungen sichtbar machen: Diesem Ziel gilt die wissenschaftliche Sammlung und Auswertung potentiell verfassungsfeindlicher Äußerungen aus dem Thüringer AfD-Verband
Der ExtremismusMonitor Thüringen ist eine Untersuchung des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre der Universität zu Köln. Zum Zwecke der wissenschaftlichen Auswertung sowie gesellschaftlichen Information stellt er – ausschließlich öffentliche – Äußerungen der AfD Thüringen sowie ihres Führungspersonals auf Landes- und Kreisebene zusammen und ordnet sie juristisch ein. Bürgerinnen und Bürgern abseits behördlicher Einschätzungen eine objektive Bewertungsmöglichkeit an die Hand zu geben, ist leitendes Motiv des ExtremismusMonitors Thüringen.
