Israel at 100

Keine Flucht vor den (heutigen) Realitäten, nur die Frage, was es denn für Zukünfte geben kann

International Conference Sunday, November 10 – Monday, November 11


As Israel approaches its 100th anniversary in 2048, CIS and the Kogod School of Business invite you to explore the future as modern futurists, utilizing contemporary foresight approaches. Please join us as we convene scholars, economists, politicians, and activists at the country’s most difficult hour, to explore potential future scenarios for the Jewish state.

Co-sponsored by the College of Arts and Sciences and School of International Service Department of Foreign Policy and Global Security.

Attend VIRTUALLY, please register here to receive ZOOM link for Conference:   
https://tinyurl.com/AUisraelat100virtualrsvp

Neue Töne? Haaretz im Kreuzfeuer

Ende Oktober der Bericht in der Berliner Zeitung von Katerina Alexandridi über den Vortrag von Amos Schocken in London:

Hier der Ausriß aus der Berliner Zeitung mit dem Artikel von Katerina Alexandridi über die darauf folgende Auseinandersetzung in Israel:

Was soll / wird aus (dem Norden) Gaza(s)?

Aus den Reihen der DAVO

Betreff: EILT: Unterschriftenaktion  "Bundestagsresolution zum Schutz
Jüdischen Lebens"

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass in der nächsten
Woche die Bundestagsresolution zum Schutz Jüdischen Lebens verabschiedet
werden soll. Der vielfach kritisierte Entwurf, der hinter verschlossenen
Türen verhandelt wird, sieht bei der Fördermittelvergabe für Kunst und
Wissenschaft eine „Prüfung“ vor, sodass Mittel nicht „für Antisemitismus
verwendet werden“. Die Wissenschaft soll hierbei auf die umstrittene
Definition von Antisemitismus der International Holocaust Remembrance
Alliance (IHRA) festgelegt werden.

Die Bundesbildungsministerin bestätigte jüngst, dass Fördergelder nur nach
wissenschaftlichen Kriterien vergeben werden dürfen. Bekenntnisklauseln,
Gesinnungs- und Narrativüberprüfungen, definitorische
Wissensvorfertigungen sind verfassungsrechtlich unvereinbar. Es bedarf
daher einer Neufassung der Resolution, die das wichtige Anliegen,
jüdisches Leben in Deutschland zu schützen, sowie die Wahrung der
Wissenschaftsfreiheit berücksichtigt.

Am 23.10.2024 wurden in der FAZ sehr konstruktive alternative
Formulierungsvorschläge zur Resolution von Ralf Michaels, Jerzy Montag,
Armin Nassehi, Andreas Paulus, Miriam Rürup und Paula-I. Villa Braslavsky
veröffentlicht:

https://www.faz.net/einspruch/nachrichten/vorschlag-zur-bundestagsresolution-gegen-antisemitismus-110063906.html

Wenn Sie diese in der FAZ veröffentlichten Formulierungsvorschläge unterstützen
wollen, haben Sie die Möglichkeit, das folgende Statement zu unterzeichnen:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScyErqrcDRrzrZ1EPuk6iX9x10g8JrwishN2rlnAhRyYZQwPg/viewform

Mit den besten Grüßen vom Vorstand und Wissenschaftlichen Beirat der DAVO

gez. Günter Meyer






Als Geisel im Gazastreifen …

Ab 28:28 min gibt es einen Bericht über einen jüdischen Überlebenden, der israelische Juden/Jüdinnen nach Nazareth führt und das gemeinsam mit einer arabischen Israelin/Paästinenserin …. Die Sendung will Opfern eine Stimme geben…. – auf beiden Seiten!

Geistliche Ernte an diesem Simchat Thora …

Einige Reflexionen von Rabbiner Arik Asherman, ganz geerdete Spirituaität

Messianische Träume – oder …

Rachel Fink schreibt auf Haaretz über die heutige (22.10.2024) Konferenz „Preparing to Resettle Gaza“,- in Anwesenheit verschiederner israelischer Minister (Regierungsmitglieder!) hier ein Auszug:

„On Monday morning, hundreds of settlement-supporting Israelis, many with their gaggle of young children in tow, headed down to the southern border for a special Sukkot-themed celebration. Over two days, they gathered in temporary huts to discuss permanent resettlement. Of the Gaza Strip, that is. „Every single sliver of it,“ as one speaker declared.

Hers was just one of a slew of comments jockeying for the title of most incendiary statement made during the event. „We will sun ourselves on the sandy beaches of the Gazan coastline,“ another contender proclaimed. Conference organizer Daniella Weiss has bigger plans. ‚We know from the Bible that the real borders of Greater Israel are the Euphrates and the Nile,‘ she said to the audience, who cheered enthusiastically. ‚And the sooner we make this a reality, the better.‘

Ein jüdisches Sparta?

Nimrod Flaschenberg, eh.parlamentarischer Berater der linken Chadasch-Allianz in Israel und Alma Itzhaky, israelische Künstlerin und Wissenschaftlerin, Mitbegründerinnen der in Berlin ansässigen Gruppe Israelis for Peace, enfalten auf der Plattform Jakobin.de ihre Sicht auf die Ereignisse und Folgen des 7. Oktober (- und ihren Optismus, daß es andere Zukunft geben kann).

Gegen den Pessimismus

Zaghafte Strukturen einer radikalen Demokratie

(Im neuen, schlankeren Deisgn) der taz ist ein neuer, sehr lesens- und bedenkenswerter Essay von Charlotte Wiedemann zu finden:

Ein Zitat schon hier:

„Weil das Denksystem der Staatsräson nicht nur autoritär ist, sondern auch überaus komfortabel, eine Art nationales Sofa der gebildeten Schichten. Es erlaubt eine Trägheit der Herzen und des Verstandes, es erlaubt, sich moralisch überlegen zu fühlen, während man brennenden Fragen von Menschlichkeit aus dem Weg geht. So ist eine Mentalität vorsätzlicher Ignoranz entstanden: Als gebe es ein spezielles deutsches Recht, nicht zu wissen – nicht zu wissen, was genau in Israel, Gaza oder im Westjordanland vor sich geht oder wie gefährlich Israels radikale Rechte tatsächlich ist. Weil sich Deutsche in Watte packen, sich schützen müssen vor diesem Wissen. Sich bloß nicht berühren lassen, nicht herausfordern lassen, weder emotional oder intellektuell. Zu zweifeln wäre nicht mehr komfortabel.“

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