Der palästinensische Wissenschaftler und Meinungsforscher Khalil Shikaki im Gespräch mit Inge Günter über politische Perspektiven, über eine mögliche Entwaffnung der Hamas und die Notwendigkeit einer politischen Vision für die Menschen.
Der Vorsitzende der „Demokratischen Partei“, dem Zusammschluß aus zwei kleinen linken Oppositionsparteien in Israel, Meretz und Avoda, Jair Golanim Gespräch mit Tilman Schröter und Anja Wehler-Schöck vom Berliner Tagesspiegel. Die Partei würde laut Umfragen aktuell elf bis dreizehn der 120 Parlamentssitze in der Knesset erhalten. Die nächste Wahl soll im Herbst 2026 stattfinden. Golan wurde 1980 ins israelische Militär eingezogen und stieg dort bald auf. Er kommandierte verschiedene Einheiten und war von 2014 bis 2017 stellvertretender Generalstabschef.
In an interview, Pankaj Mishra discusses his forthcoming book on the Palestinians and the Shoah.
Pankaj Mishra is an Indian essayist and novelist who was born in northern India in 1969. He graduated with a Bachelor of Commerce degree from Allahabad University before completing his M.A. in English literature at Jawaharlal Nehru University in New Delhi. Mishra is the author of numerous books, among them From the Ruins of Empire: The Revolt Against the West and the Remaking of Asia (Picador, 2013), Age of Anger: A History of the Present (Picador, 2017), and a book of essays, titled Bland Fanatics: Liberals, Race, and Empire (Verso, 2020). His most recent book, The World After Gaza: A History, will be published on February 6 by Penguin Press. Diwan interviewed Mishra in late January to discuss his forthcoming book, and more broadly the themes that it addresses.
Diwan
Diwan, a blog from the Carnegie Endowment for International Peace’s Middle East Program and the Malcolm H. Kerr Carnegie Middle East Center, draws on Carnegie scholars to provide insight into and analysis of the region.
Am Abend vor dem Inkrafttreten dieses lange erwarteten, erhofften, von machen aber auch befürchteten Waffenstillstands, gibt es erst Recht kein Schwarz und Weiß, es gibt nicht Sieger und Besiegte, all die Opfer, all das Leid und Leiden so vieler Menschen … und der jetzige Deal ist (nicht viel) anders als der Biden-Vorschlag vom Mai 2024 …
Wie jetzt weiter, wenn es überall Kräfte gibt, die nicht nach Ausgleich und Kompromiß suchen?
Eine sehr kritische Stimme heute im US-Portal Mondoweiss, der man:frau nicht zustimmen muß, um sie doch als eine Stimme wahrzunehmen
In der Zeit der Wartens auf den Beginn des Waffenstillstandes und all dessen, was da kommen soll, ein kleiner Ausschnitt aus der Berichterstattung von Haaretz:
„The hollow expression coined by Trump, „all hell will break out“ – without indicating what hell and who will walk through its gates – is the factor that turned the magic key needed to compel Netanyahu to agree to a deal that Biden laid on his desk many months ago. Could Biden have opened the gates of hell himself at an earlier stage? No commission of inquiry will be established in the U.S. to examine all the administration’s failures regarding the handling of the war in Gaza, but it appears that both administrations, Biden’s and Trump’s, can already draw a clear conclusion: Israel only understands force.
Der ganze Artikel ist hinter der Bezahlschranke von Haaretz.
Frauen und jüdischer Widerstand unterrepräsentiert
Neue Studie der Arbeitsstelle Holocaustliteratur der JLU und KiKA (von ARD und ZDF) untersucht, welche Menschen Schulen in Deutschland ihre Namen geben
Maria Montessori, Johann Heinrich Pestalozzi und die Geschwister Scholl stehen an der Spitze der bundesweiten TOP10: Nach diesen Persönlichkeiten werden Schulen in Deutschland besonders häufig benannt.
So lautet das Ergebnis einer ersten umfassenden und flächendeckenden Studie zu Schulnamen, die die Arbeitsstelle Holocaustliteratur der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und KiKA (von ARD und ZDF) am Dienstag in Gießen vorgestellt haben. Auch wenn mit Maria Montessori eine Frau die Rangliste anführt: Die Studie belegt, daß nur etwa ein Sechstel der Schulen in Deutschland, die den Namen einer historischen Persönlichkeit tragen, nach Frauen benannt sind. Ein weiteres Ergebnis: Zwar tragen viele Schulen die Namen sowohl von Opfern des Nationalsozialismus als auch von (deutschen) Widerstandskämpferinnen und -kämpfern gegen das NS-Regime, aber der jüdische Widerstand ist so gut wie kaum repräsentiert.
„Die Benennung deutscher Schulen spiegelt damit ein zentrales Defizit der deutschen Erinnerungskultur“, betont der Studienleiter und Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur, Prof. Dr. Sascha Feuchert. Das Projekt „Wir geben Schulen den Namen“ begleitet die neue Staffel des KiKA-Geschichtsformats „Triff…“ (KiKA/WDR/hr), das unter anderem in einem mehrteiligen Schulnamen-Spezial die am häufigsten vertretenen Namensgeber vorstellt.
Als Schulnamen sind die Großen (und auch die Kleinen) unserer Geschichte in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen gegenwärtig und werden ihnen als Vorbilder präsentiert. „Von den rund 31.000 deutschen Schulen tragen etwa 40 Prozent den Namen mehr oder weniger berühmter Personen. Neben den zu erwartenden Paten gibt es auch einige handfeste Überraschungen“, erklärt Prof. Feuchert. Zu diesen zählt zum Beispiel Udo Lindenberg, der in Bayern einer Schule den Namen verleiht. Die breit angelegte Studie, deren Datenbasis auf Listen der Kultusministerien der 16 Bundesländer beruht, kartographiert erstmals ein zentrales Feld der Erinnerungskultur, das bislang kaum systematisch untersucht wurde, obwohl die Namensgebung mancherorts immer wieder für heftige Diskussionen sorgt.
„Namen sind eben mehr als Schall und Rauch – die erinnerten Personen geben uns schließlich auch ihre Werte mit. Deshalb darf es Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern nicht egal sein, wie eine Schule heißt“, so Feuchert weiter. Gerade in Zeiten, in denen die Demokratie massiven Bedrohungen ausgesetzt sei und viel von der Resilienz der Schulen die Rede sein müsse, liege hier viel Potenzial brach, das zu einer kritischen, lebensnahen Auseinandersetzung mit demokratischen Werten und Normen beitragen könne. Während viele Schulen sich bereits intensiv und zum Teil auch kritisch mit dem Leben und Wirken ihrer Namensgeberinnen und Namensgeber beschäftigten, scheuten andere nach Einschätzung der Forschenden diesen Umgang. „Und rund 60 Prozent der deutschen Schulen haben zudem eben gar keine Patin oder Paten – auch da liegt ein großes Potenzial“, wie die Co-Autorin Jennifer Ehrhardt von der AHL betont.
Zentrale Ergebnisse der Studie können hier eingesehen werden.
Parallel zur Studie erzählen mehrere animierte Kurzbeiträge des preisgekrönten KiKA-Geschichtsformats „Triff…“, das Kindern auf unterhaltsame Weise bedeutende Persönlichkeiten der Weltgeschichte näherbringt, im Fernsehen und nonlinear von den häufigsten Namensgebern deutscher Schulen.
Die neue Staffel startete am 8. Januar 2025 und ist auch auf kika.de und im KiKA-Player, barrierefrei mit Untertiteln, Audiodeskription und Gebärde, verfügbar. Außerdem können Kinder mit „Triff… Spezial – Das Schulnamen-Quiz“ in der KiKA-Quiz App ebenfalls seit dem 8. Januar die Vielfalt der Schulnamenslandschaft auch spielerisch entdecken.
Das Geschichtsformat ist eine Produktion von Crossmedia (Halle/Saale) und Ifage (Wiesbaden) im Auftrag von KiKA und hr. Verantwortliche Redakteure bei KiKA sind Tina Wilß und Matthias Huff und Tanja Nadig beim hr. Die Fachberatung der Reihe „Triff…“ liegt bei Prof. Jörg Rüpke von der Universität Erfurt, die Fachberatung für das Namens-Special bei Prof. Sascha Feuchert.
Shira Miron, Doktorantin der Yale University, Research Fellow am Leibniz Center for Literary and Cultural Research in Berlin, über ihre Sicht auf die deutsche Debatte.
Deutsche Entwicklungszusammenarbeit, einschließlich des Zivilen Friedensdienstes (weiter) unter Druck – was soll erlaubt sein und wer entscheidet das?…
Ein Bericht der Deutschen Welle von Naomi Conrad und Birgitta Schülke
Im Rahmen dieser Fragen lohnt sicher immer wieder ein Blick hierhin.