56 Jahre Besatzung

A JOINT SITUATION REPORT
THE PLATFORM – ISRAELI NGOS FOR HUMAN RIGHTS

State of the Occupation:
New Report from 17 Israeli NGOs

Hier die Organisationen, die daran beteiligt waren, eine Ehrentafel Israels:

Association for Civil Rights in Israel;
Bimkom – Planners for Planning Rights;
Breaking the Silence;
HaMoked: Center for the Defence of the Individual;
Combatants for Peace;
Emek Shaveh;
Gisha – Legal Center for Freedom of Movement;
Human Rights Defenders Fund;
Ir Amim;
Parents Against Child Detention;
Peace Now;
Physicians for Human Rights Israel;
Rabbis for Human Rights;
The Public Committee Against Torture in Israel;
Torah of Justice;
Yesh Din;
Zazim – Community Action.

LiBeraturpreis 2023 für Adania Shibli

Die palästinensische Autorin Adania Shibli erhält für ihren Roman Eine Nebensache den LiBeraturpreis 2023. Die deutsche Übersetzung von Günther Orth ist im Berenberg Verlag erschienen. Der Preis wird seit 1987 an deutschsprachige Bücher von Schriftsteller*innen aus dem globalen Süden verliehen.

„Gleichsam präzise und behutsam entwirft die palästinensische Autorin Adania Shibli ein formal wie sprachlich streng durchkomponiertes Kunstwerk, das von der Wirkmacht von Grenzen erzählt und davon, was gewalttätige Konflikte mit und aus Menschen machen. Mit großer Wachsamkeit richtet sie ihren Blick dabei auf die kleinen Details, die Nebensächlichkeiten, die es uns erlauben, die alten Wunden und Narben zu erblicken, die hinter der Oberfläche liegen“, heißt es in der Jurybegründung.

Historikerstreit 2.0

Thomas Pegelow Kaplan (Department of History, Program in Jewish Studies, University of Colorado Boulder) in einer ausführlichen <a href="http://Thomas Pegelow Kaplan: Rezension zu: Neiman, Susan; Wildt, Michael (Hrsg.): Historiker streiten. Gewalt und Holocaust – die Debatte. Berlin 2022 , ISBN 978-3-549-10050-9, / Böckmann, Matthias; Gockel, Matthias; Kößler, Reinhart; Melber, Henning (Hrsg.): Jenseits von Mbembe. Geschichte, Erinnerung, Solidarität. Berlin 2022 , ISBN 978-3-86331-677-8,, In: H-Soz-Kult, 15.06.2023, Besprechung auf dem Online-Portal H/Soz/Kult (Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften) über zwei wichtige Neuerscheinungen aus 2022 in der aktuellen deutschen Debatte.

Thomas Pegelow Kaplan: Rezension zu: Neiman, Susan; Wildt, Michael (Hrsg.): Historiker streiten. Gewalt und Holocaust – die Debatte. Berlin 2022 , ISBN 978-3-549-10050-9, / Böckmann, Matthias; Gockel, Matthias; Kößler, Reinhart; Melber, Henning (Hrsg.): Jenseits von Mbembe. Geschichte, Erinnerung, Solidarität. Berlin 2022 , ISBN 978-3-86331-677-8,, In: H-Soz-Kult, 15.06.2023, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-117616>.

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Eine arabische Stimme auf der Demo…

10. Juni 2023 | Dr. Thabet Abu Ras, co-Executive Director, The Abraham Initiatives, at the protest against the judicial overhaul

Die Aufzeichnung hat englische Untertitel sowie eine Übersetzung in Geärdensprache.

Facetten zur Geschichte des / eines christlichen Zionismus‘

Fathcom, in der Selbstbeschreibung: „for a deeper understanding of Israel and the region“, hat aktuell auf seiner Website als eBook zum freien Downlad bereitgestellt: Philip E. Steele: Birthing Zionism – Studies of 19th-century British Christian Zionists: George Eliot, Laurence Oliphant and Rev. William Hechler, interessant zu lesen und kulturgeschichtlich erhellend…

Hier noch einmal ein Fathom eBook aus dem Jahr 2020:

Fathom’s eBookRescuing Israeli-Palestinian Peace: The Fathom Essays 2016-2020, contains over60 articles, reports and interviews. The editors believe it is the most comprehensive collection of constructive and expert reflections on the peace process to date and will be invaluable to peacemakers and analysts alike.

diAk-online: 27. Juni 2023

Prof.em. Daniel Bar-Tal: What’s going on in Israel?

Von Daniel Bar-Tal ist gerade in der diAk-Schriftenreihe als Band 46 erschienen:

Unbekümmert in den Abgrund

Jenin Freedom Theatre

Feminist Theatre Festival – im besetzten Palästina – vom 16. bis 21. September 2023

Das Feministische Theaterfestival ist eine Veranstaltung, die den Schwerpunkt auf die Präsentation von Theaterwerken legt, die feministische Themen und Perspektiven erforschen. Das Festival bietet Dramatikerinnen, Regisseurinnen und Darstellerinnen eine Plattform, um ihre Talente zu präsentieren und Themen wie Geschlechtergleichheit, Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit hervorzuheben. Das Festival umfaßt in der Regel verschiedene Aufführungen, darunter Theaterstücke, Monologe und experimentelle Stücke. Es bietet auch Workshops, Diskussionen und Panels zu Themen rund um Feminismus und Theater an. Das Feminist Theatre Festival im Freedom Theatre ist eine wichtige Plattform für feministische Künstlerinnen, um ihre Arbeit zu teilen und eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten aufzubauen. Sie können auch ein Katalysator für gesellschaftlichen Wandel sein, indem sie das Bewußtsein für Fragen der Geschlechtergleichstellung schärfen und eine integrativere und vielfältigere Theaterbranche fördern.

To be a part of the feminist theatre festival, kindly contact the address below. By doing so, you will have the opportunity to join The Freedom Theatre and establish direct contact with the festival committee. Feel free to reach out at info@thefreedomtheatre.org

KI und Shoa-Gedenken

Wie Inge Auerbacher den Holocaust überlebte

Meta stellt eine neue Anwendung für Virtual Reality vor: „Erzähl mir, Inge …“ macht interaktive Gespräche mit Shoa-Überlebenden mittels KI-Technologie zugänglich.

Ein Beitrag in der FAZ zum Leben und Überleben von Inge Auerbacher.

Wird irgendetwas wieder gut, wenn man:frau ein Kunstwerk aus einem Museum zurückgibt?

„Versöhnungstheater“ / Forschungsprojekt zur Rückerstattung von NS-Raubgut
Max Czollek liest an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Dienstag, dem 4. Juli 2023, 18 Uhr – Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal (Raum 109)

Seine Bücher und Debattenbeiträge sorgen regelmäßig für Aufsehen und gesellschaftliche Diskussion: Max Czollek liest aus seinem jüngsten Buch „Versöhnungstheater“ – eine kritische Analyse der deutschen Erinnerungskultur. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung im Viadrina-Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal (Raum 109), zu verfolgen. Im Anschluß an die Lesung gibt es einen kleinen Empfang.
Anmeldungen erbeten bis 15. Juni per E-Mail an: Sekretariat-lahusen@europa-uni.de.

Die Lesung findet statt im Rahmen des Bildungs- und Forschungsprojektes „Recht ohne Recht: Rückerstattung von NS-Raubgut nach 1945“, das Viadrina-Rechtshistoriker Prof. Dr. Benjamin Lahusen leitet. Der Professor für Bürgerliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte hat sich mit seinem Team zum Ziel gesetzt, den komplexen Vorgang der Rückgabe von NS-Raubgut seit 1945 interdisziplinär zu erforschen, um auf dieser wissenschaftlichen Grundlage einen fundierten Praxiskommentar der aktuellen Prüfkriterien zu erstellen.

Zur Einladung von Max Czollek im Rahmen des Projektes sagt Prof. Dr. Benjamin Lahusen: „Wieso glaubt man daran, daß man irgendetwas wieder gut macht, wenn man ein Kunstwerk aus einem Museum zurückgibt? Ich habe häufig den Eindruck, daßdie einzigen Adressaten der sogenannten Wiedergutmachung wir selber sind, um unseren Stolz als selbsternannte Aufarbeitungsweltmeister weiter bedienen zu können. Um das einmal aus einer anderen Perspektive betrachten zu können, fand ich Max Czollek mit seinem Buch ‚Versöhnungstheater‘ sehr passend.“

Im Interview gibt Prof. Dr. Benjamin Lahusen näher Auskunft über das Projekt „Recht ohne Recht“, das von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) vom 1. September 2022 bis zum 31. Dezember 2024 gefördert wird:

Weitere Informationen unter
https://www.europa-uni.de/de/struktur/unileitung/pressestelle/viadrina-logbuch/wissenschaft/20230609-lahusen-raubgut/Beitrag/index.html

Syriens Perspektive nach der Rückkehr in die Arabische Liga

Diskussionsforum des Deutschen Orient-Instituts – Persönliche oder digitale Teilnahme

15. Juni 2023, 17:00 – 19:00 Uhr – NUMOV-Konferenz-Zentrum, Berlin – in Kooperation mit der Friedrich Naumann-Stiftung

Der syrische Präsident Assad war am 19. Mai 2023 zum ersten Mal seit Beginn der Revolution wieder zum Gipfel der Arabischen Liga anwesend. Eingeladen hat ihn der saudische König. Die dortige Wiederaufnahme der Vollmitgliedschaft Syriens in die Arabischen Liga stellt einen entscheidenden Wendepunkt dar und symbolisiert die Wiederherstellung der Position Syriens unter seinen regionalen Partner:innen.

Was hat dieses an geopolitischen Konsequenzen für die Region des Nahen und Mittleren Ostens? Welche Auswirkungen und Reaktionen sind globalpolitisch zu erwarten, insbesondere aus den USA, Rußland und China? Wie könnten sich Deutschland und die EU mit Blick auf diese Veränderungen positionieren?

Moderation

Dr. Andreas Reinicke
Botschafter in Syrien (2008-2012); Direktor, Deutsches Orient-Institut (DOI)

Begrüßung

Ralf Erbel
Leiter des Länderbüros MENA & Afrika, Friedrich-Naumann-Stiftung

Diskussionsrunde

Alexander Graf Lambsdorff, MdB
Mitglied des Deutschen Bundestages; Stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion
Stefan Schneck
Sondergesandter für Syrien; Referatsleiter Irak, Libanon, Syrien im Auswärtigen Amt
Noura Chalati
Wiss. Mitarbeiterin & Doktorandin, Leibniz-Zentrum Moderner Orient