Beiträge unter anderem von Profin. Drin. Drin . Aleida Assmann (Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft, Uni Konstanz, Mitglied der Steuerungsgruppe der Jerusalem Erklärung zum Antisemitismus), Prof. Michael Barenboim (Barenboim-Said-Akademie, Association of Palestinian and Jewish Academics), Hanno Hauenstein (Journalist, Berlin), Prof. Dr. Werner Ruf (Politikwissenscha
Panels:
The Destruction of Gaza’s Educational Infrastructure & Sustaining Higher Education
Akademische Freiheit in der autoritären Wende
Wissenschaft in der „Zeitenwende”: Militarisierung oder zivile Entwicklung?
Freedom of the Press? How German media have been covering the Gaza War
Wissenschaftliche Zusammenarbeit für Konfliktlösung und gerechten Frieden
Ontologische Dissonanz: Ein lesenswerter Meinungsbeitrag von Peter Lintl, hier ein Zitat daraus, der ganze Beitrag findet sich bei Budrich Journals.
„Um dieser komplexen, moralisch sensiblen wie auch emotional angespannten Situation zu begegnen, muss offensiver eine Debatte geführt werden, wie man historische Verantwortung und universelle Werte, sowie Antisemitismustheorie und Realkonflikt zusammen denken kann.
Eine der größten Herausforderungen wird darin bestehen, wie in den partikularen Blickwinkeln der historischen Verantwortung Israel als Konfliktakteur stärker wahrgenommen und reflektiert werden kann. Zudem muss auf gesellschaftlich-innenpolitischer Ebene das Verhältnis von Antisemitismus zum realen Konflikt besser bestimmt werden (vgl. Lintl/Ullrich 2024). In diesem Kontext muss auch stärker debattiert werden, welchen Platz palästinensische Positionen in Deutschland finden können.“
On 18 March, Israel resumed bombing Gaza, upending a two-month ceasefire. Returning to war promises little but more death and destruction. The U.S. should insist on restoring the truce and endorse the Arab League plan for Gaza as the basis for a more permanent peace. …. weiterlesen
Veranstaltungsort: Rosa-Luxemburg-Stiftung Straße der Pariser Kommune 8A | 10243 Berlin
02. April 2025, 19:00 – 21:00 Uhr | Anmeldung erwünscht
Die israelische Gesellschaft ist eine Kriegsgesellschaft. Sie ist daran gewöhnt, militärische Lösungen als alternativlos zu sehen, als Grundbedingung für die Existenz des Staates und ihre Sicherheit. Mit jedem Krieg und jeder Generation vertieft sich das militärische Denken und bildet die Grundlage für die Bereitschaft zu weiteren Kriegen und für die Dehumanisierung von Palästinenser*innen. Was sind die Grundlagen für die Langlebigkeit militaristischen Denkens in der Gesellschaft? Was sind seine Folgen? Wie wirkt sich der Militarismus auf unterschiedliche Teile und Gruppen in der israelischen Gesellschaft aus?
as Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung hat sich diesen und weiteren Fragen in einem neuen Reader der angenommen: dieser möchte sowohl den Ursprüngen und Erscheinungsformen des militaristischen Diskurses in Israel als auch seiner gesellschaftlichen Funktion nachgehen. Wir lassen dabei progressive israelische Stimmen zu Wort kommen, die infolge ihrer Analyse des israelischen Militarismus in seinen unterschiedlichen Ausprägungen auch Alternativen zum gegenwärtigen unhaltbaren Status quo aufzeigen. In dieser Podiumsdiskussion wollen wir einerseits die Schwerpunkte des Readers vorstellen und diskutieren, andererseits aber auch die Verbindung herstellen zu den Erfahrungen von Menschen in Israel aus unterschiedlichen Perspektiven
Panelist*innen:
Rela Mazali, Friedensaktivistin und Forscherin, u.a. für «New Profile» u. Beitragende zum Reader
Tali Konas, Co-Herausgeberin des Readers und Redakteurin für die Homepage der RLS Israel (www.rosalux.org.il )
Donia Abbas, Projektmanagerin im Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv
Moderation:
Gil Shohat, Leiter des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache mit deutscher Verdolmetschung statt.
Join for an upcoming webinar discussing „The Present Day: Peacemaking Alternatives for Israeli Policy,“ a policy document developed by the Forum for Regional Thinking in collaboration with the Van Leer Jerusalem Institute. The document analyzes the events leading up to October 7 and the subsequent war, criticizes Israel’s immediate and long-term policy, and offers recommendations for recognizing Palestinian national rights and achieving a historic reconciliation. Dr. Shmuel Lederman and Dr. Eli Osheroff, two of the document’s authors, share their key insights and discuss paths for action. The online event would be held in English.
In January 2025, the Forum for Regional Thinking, in collaboration with the “Israel in the Middle East” research cluster at the Van Leer Jerusalem Institute, published an extensive analytic paper on the road to the Gaza war, including recommendations for a way out of the war towards historic reconciliation between Israelis and Palestinians.
Die Debatte darum, was im Israel-Palästina-Konflikt alles gesagt oder nicht gesagt, getan oder gelassen werden solle oder dürfe, hat in den letzten Jahren zahlreiche Blüten getrieben, wobei Blüten wahrscheinlich nicht der richtige Ausdruck ist.
Peter Merg führt auf der Seite JungeWelt ein neues, wirklich verstörendendes Beispiel vor, bei dem es am Ende heißt:
„Wer selbst einen israelische Verbrechen anprangernden Film wie »No Other Land« bekämpft, der den bedrängten Palästinensern eine Sichtbarkeit bringt wie sonst kaum ein anderes Werk der jüngeren Vergangenheit und damit Bewusstsein für eine Friedenslösung schafft, der will eine solche vielleicht gar nicht. Eine durch kollektivierende Feinderklärung bestimmte Ausschlusslogik, wie sie die PACBI demonstriert, stellt eine internationalistische Palästina-Solidarität in genau die Ecke, in die sie die Miki Zohars und Felix Kleins drängen wollen.“