Überall!

Please join us at the 13th edition of the Geneva PeaceTalks!

Marking the International Day of Peace, the 2025 Geneva PeaceTalks will take place on Wednesday, 10 September, from 3-5 PM CEST in Room XVII at the Palais des Nations and livestreamed online.
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Under the theme “Peace is Possible,” this year’s event brings together an extraordinary group of individuals from around the world, from diplomats, peacebuilders, community leaders, and artists, all united in the belief that peace is possible. By sharing personal lived experiences, they will illuminate that peace is not only necessary, but achievable through increasing understanding, respect, and justice in our daily lives.


This year’s Geneva PeaceTalks will feature the following speakers:

Her Excellency Lolwah bint Rashid bin Mohammed Al Khater, Minister of Education and Higher Education in Qatar
Jagan Chapagain, Secretary General and CEO, International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies
Caroline Vuillemin, Director-General of Fondation Hirondelle
Elizabeth Laskar and Miranda Shaw, Secretary and Treasurer of Creators of Peace International
Guila Clara Kessous, UNESCO Artist for Peace
Her Excellency Hind Aboud Kabawat, Minister of Social Affairs and Labour, Transitional Government in Syria & Interpeace Governing Board Member
Frank Kayitare, Rwanda Country Representative for Interpeace

Musical performances by:
‚Dr Bożena Schmid-Adamczyk, Internationally renowned pianist and musicologist and Adrien Philipp, Clarinetist

The event will also feature: Welcome message from the 13th Director-General of the UN in Geneva, Tatiana Valovaya. Closing remarks by President & CEO of Interpeace, Itonde Kakoma Master of Ceremony, Sarah Noble, Curator of PeaceTalks

Each year the International Day of Peace is observed around the world on 21 September. The UN General Assembly has declared this as a day devoted to strengthening the ideals of peace, through observing 24 hours of non-violence and cease-fire. Never has our world needed peace more.

The Geneva PeaceTalks are brought to you by the United Nations Office at Geneva, Interpeace, the Geneva Peacebuilding Platform, the Swiss Government and in partnership with the City and Canton of Geneva, Mirabaud, Caux Initiatives of Change, UNESCO Artists for Peace and Hinduja Foundation.

Join the conversation using #GVAPeaceTalks on X @PeaceTalks___, Facebook @PeaceTalks.net and Instagram @peace_talks and Linkedin @Peace Talks Community.

More information available at http://www.peacetalks.net



Auch der 3. ist ein 1.

„Das Gedächtnis der Menschheit“ von Daniela Dahn

Wird es möglich sein, Menschen für einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu mobilisieren, den man Fortschritt nennen könnte? Für meine Vorstellung von Vernunft – eine friedliche, auf Gemeinwohl ausgerichtete Ordnung, in der die bürgerlichen Freiheiten garantiert sind, weil die Demokratie auch die Wirtschaft erfasst? Der ökologische Umbau kann nicht ausgesetzt werden, um in einem verheerenden Abnutzungskrieg gegen Mensch und Natur auf Sieg zu hoffen. Doch die Staaten geben unbelehrbar einen immer kleineren Bruchteil für die Bewahrung des Klimas aus als fürs Kriegswesen.

„Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungsgabe für kommende Leiden ist fast noch geringer», mahnte Bertolt Brecht beim Völkerkongress für den Frieden in Wien 1952. Haben die Regierungen und deren Wähler seither nichts dazu gelernt – sind sie gar hinter den Erkenntnisstand nach dem letzten Weltkrieg zurückgefallen? „Lasst uns die Warnungen erneuern,“ fuhr Brecht fort, „und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind! Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen, ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.“

Krieg verlernen – was für eine überlebenswichtige Aufgabe der Menschheit, nicht nur für Pazifisten. Nach der Friedensvision des Propheten Micha wird der Streit zwischen den Völkern geschlichtet. Diese wunderheilsame Überzeugungskraft wird im Alten Testament dem zu erwartenden Messias zugeschrieben, der das Abrüstungsgebot zuerst in Israel, dann in der ganzen Welt durchsetzen wird. Daraufhin schmieden alle ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Speere zu Winzermessern um. Kein Volk greift mehr das andere an. Alle wohnen unter ihrem Weinstock und Feigen-baum, niemand schreckt sie. Nach etwa 3 000 Jahren sehnsuchtsvollen Hoffens sollte klar sein: Die Wartezeit ist abgelaufen! Die dem Messias zugeteilte Arbeit ist in Wahrheit unsere Arbeit.

Daniela Dahn ist Buchautorin. Der Text ist entnommen aus: „Der Schlaf der Vernunft. Über Kriegsklima, Nazis und Fakes“. Dies ist ein Beitrag in: Zeitung gegen den Krieg, Nr. 60/2025, S. 4. Die „Zeitung“ ist mit weiteren interessanten Beiträgen vollständig online zu lesen.

Jüdisches Leben sichtbarmachen

Charlottenburg-Wilmersdorf in Geschichte und Gegenwart

Das Projekt „Jüdisches Leben in Charlottenburg-Wilmersdorf in Geschichte und Gegenwart sichtbarmachen“ hat sich zur Aufgabe gemacht, Orte mit ehemaligem und aktuellem jüdischen Bezug öffentlich erlebbar zu machen. Im Auftrag des Bezirks erforschen Studierende der Technischen Universität Berlin im Rahmen eigener Forschungsprojekte Orte mit jüdischer Geschichte.

Dokumentarfilm „Das Deutsche Volk“

Der Dokumentarfilm Das Deutsche Volk erzählt die Geschichte des rassistischen Anschlags von Hanau 2020 aus der Perspektive der Hinterbliebenen und Überlebenden.

Interview in der Hessenschau mit der Marcin Wierzchowski zum Filmstart, darin erzählt der Regisseur, warum er sie für die wahren Demokraten hält.

#saytheirnames

Ab 4. September im Kino – Trailer auf youtube

The global Church has failed its duty to challenge the Gaza genocide 

“The fact that churches have not sufficiently taken up this moral responsibility is a damning indictment. To brazenly prefer their comfort, interests, connections, and desire to avoid embarrassment is moral bankruptcy,” says Jonathan Kuttab.

Ein Beitrag von Jeff Wright on Mondoweiss.

Wenn nur eine Seite spricht

Auf der Seite Jakobin.de findet sich ein Beitrag von Fabian Goldmann (siehe: https://www.schantall-und-scharia.de/nahostquellen) zur deutschen Nahostberichterstattung.

„Wer kommt bei der Nahost-Berichterstattung zu Wort? Eine exklusive Auswertung von 5.000 Schlagzeilen deutscher Leitmedien zeigt: Israels Militär und Regierung dominieren. Unabhängige Quellen werden kaum genutzt.“

Lyrik-Garten für Gertrud Kolmar

A Jerusalem Voice for Justice

This is the moment to come together as Church in new ways. It is a time for increased solidarity and selfless mutual support. As individuals we might indeed lament and feel helpless, but as Church we do have within our DNA a way to overcome crises through our shared faith. Within the Christian community, all qualifications, occupations and social classes are represented: rich and poor, healthy and sick are living side by side. How can we put together our ideas, competences and resources?

Demo in Tel Aviv

Die Zahl der Protestierenden wächst … (auch wenn unterschiedlich darauf geschaut wird)

Reuters, 27. August 2025

Hunderttausende Demonstrantinnen und Demonstranten haben sich in Tel Aviv und Jersualem versammelt; es handelt sich um eine der grössten Demonstrationen in Israel seit dem Wiederaufflammen des Krieges im Oktober 2023.

Die Demonstranten forderten die Beendigung des Gaza-Kriegs und die sofortige Freilassung der Hamas-Geiseln. Zudem riefen sie die israelische Regierung dazu auf, ihre Entscheidung rückgängig zu machen, die Stadt Gaza und andere Gebiete im Gazastreifen einzunehmen. Sie blockierten zahlreiche Strassen im Land, darunter auch eine zentrale Schnellstrasse in der Küstenmetropole Tel Aviv.

Mehr als 30 Menschen wurden nach Angaben der Polizei festgenommen. In Jerusalem wurden Wasserwerfer gegen Demonstranten eingesetzt. Die Organisation der Geiselangehörigen hatte für Sonntag – den Beginn der israelischen Arbeitswoche – zu einem landesweiten Streik aufgerufen. Man werde «das Land zum Stillstand bringen», sagte Einav Zangauker am Samstagabend bei einer Kundgebung – ihr Sohn Matan ist eine von 20 lebenden Geiseln im Gazastreifen. Der mächtige Gewerkschafts-Dachverband Histadrut schloss sich dem Streik zwar nicht an, äusserte aber Verständnis für den Schritt.

Der rechtsextreme israelische Finanzminister Bezalel Smotrich nannte die Protestaktionen in einem Post auf der Plattform X eine «schlechte und schädliche Kampagne, die der Hamas in die Hände spielt». Auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kritisierte die Proteste.

Instagram Watson News

Bei einer Demonstration in der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv haben zahlreiche Menschen ihre Solidarität mit den Geiseln zum Ausdruck gebracht, die seit fast zwei Jahren von der Hamas im Gazastreifen festgehalten werden.

Tachles.ch

Die Heuchelei des Westens

Ein Beitrag von Matthew Duss, geschäftsführender Vizepräsident des Center for International Policy und Co-Moderator des Un-Diplomatic-Podcasts. Zuvor war er außenpolitischer Berater von US-Senator Bernie Sanders.