Im Oktober 2026 – oder früher? Was wird es sein, was müßte es sein mit der politischen Beteiligung der Araber:innen / Palästinenser:innen mit israelischer Staatsbürgerschaft?
Ein Gespräch der Abraham Initiatives
As the ceasefire takes hold and Israeli society approaches elections in October 2026, if not before, the importance of Arab civic participation and Jewish-Arab political partnership is becoming clearer.
Join Abraham Initiatives’ co-CEO Amnon Be’eri Sulitzeanu and former co-CEO and current advisor Thabet Abu Rass on Monday, December 8, at 8:00 a.m. PT / 11:00 p.m. ET / 18:00 Israel for a discussion on the important work being done to increase Arab voter turnout in the next Israeli elections and encourage political cooperation.
The conversation will be moderated by Anat Saragusti, The Abraham Initiatives‘ Board member and trailblazing journalist advocating for inclusion in Israeli media.
Über die Ansichten der in Deutschland lebenden Bevölkerung zum Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und Israels anschließender militärischer Offensive in Gaza ist wenig bekannt. Eine im August 2025 durchgeführte quotierte, repräsentative Online-Umfrage mit 1.050 Befragten gibt Einblicke in die Meinungen darüber sowie in die Bewertung der Medienberichterstattung, das Verständnis von Antisemitismus und die Haltung zur Erinnerungskultur.
„The resolution, which includes references to an independent Palestine, was passed by a vote of 13-0 with China and Russia abstaining“
Aus dem, was sich heute der Trump-Plan nennt, hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen geltendes Völkerrecht gemacht (SC 16225). Bei Enthaltung von China und Rußland ist so eine international stabilisation force (ISF) auf den Weg gebracht. Um die Unterstürtung des islamischen und arabischen Welt für die Reolution zu gewinnen, enthält die Resolution die Perspektive auf einen Palästinensischen Staat. Ob Israel gewillt sein wird, diesmal eine VN-Resolution anzunehmen und ihre Umsetzung zu ermöglichen, bleibt anzuwarten.
2. Dezember 2025 – 19.00-20.00 Uhr – Drin. Maya Rosenfeld (West-Jerusalem), Politikwissenschaftlerin und Anthropologin
The Anthropology of Occupation
Dienstagsgespräch / Tuesday Talk: Maya Rosenfeld and the Anthropology of Occupation
Unser nächster Gesprächsabend wird am Dienstag, dem 2. Dezember 2025, von 19 bis 20 Uhr auf Zoom stattfinden. Zu Gast haben wir diesmal Maya Rosenfeld, eine israelische Anthropologin, Soziologin und Autorin des Buches „Confronting the Occupation: Work, Education, and Political Activism of Palestinian Families in a Refugee Camp“. Sie forscht und lehrt derzeit an der Hebräischen Universität in Jerusalem.
Maya wird mit uns darüber sprechen, was es heißt, als Anthropologin zur palästinensischen Gesellschaft und Politik unter israelischer Besatzung zu arbeiten. Im Mittelpunkt sollen dabei UNWRA und Aspekte der humanitären Hilfe in den besetzten Gebieten stehen – sowohl vor als auch während des Gazakrieges. Der Gesprächsabend dauert wie immer eine Stunde und wird auf Englisch stattfinden.
Our next evening event will take place on Tuesday, 2 December 2025, from 7 to 8 p.m. on Zoom. This time, our guest will be Maya Rosenfeld, an Israeli anthropologist, sociologist, and author of the book “Confronting the Occupation: Work, Education, and Political Activism of Palestinian Families in a Refugee Camp”. She is currently working and teaching at the Hebrew University of Jerusalem. Maya will talk with us about what it means to work as an anthropologist on Palestinian society and politics under Israeli occupation. The focus will be on UNRWA and aspects of humanitarian aid in the occupied territories—both before and during the Gaza war. As always, the event will last one hour and will this time be held in English.
Zoom-Link für die Veranstaltung / Zoom link for the event:
6. Januar 2026 – Dr. Dr. Peter Ullrich (Berlin), Soziologe und Kulturwissenschaftler, Rosa-Luxemburg-Stiftung
3. Februar 2026 – Marina Klimchuk (Berlin), freie Journalistin
Vergangene Veranstaltungen / Previous events:
7. Oktober 2025 – Sally Azar (Jerusalem), Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land: Die Situation palästinensischer Christ*innen nach dem 7. Oktober 2023
4. November 2025 – Prof. Dr. Markus Dreßler (Leipzig), Religionswissenschaftler und Türkeiexperte: Türkische Perspektiven auf den Nahostkonflikt und die Antisemitismusdebatte
Aufrechter Gang – so läßt sich das Leben Judith Bernsteins treffend beschreiben, lange Jahre mit Ihrem Mann Reiner Bernstein an ihrer Seite – aufrecht in ihrer Haltung für Menschenrechte und Menschenwürde, unerschrocken, wenn es dafür auch galt, israelische (Regierungs-)Politik zu kritisieren. Unvergessen ihr Einsatz zum Frieden zwischen Israelis und Palästinensern, für Dialog und Verständigung, gerade in ihren Stadt München (Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe – https://www.jpdg.de) , unvergessen auch ihr Einsatz für die Genfer Initiative (seit 2003), der an der Vision eines palästinensischen Staates neben Israel festhielt.
Hier noch einmal ein Hinweis auf ein Interview, das Heinz Michael Vilsmeier im Mai 2024 mit ihr geführt hatte (Auch in Buchform erschienen)
Since the massacres of 7 October 2023 in Southern Israel, the country’s democratic civil society has been facing multiple challenges. One of these is the systematic obstruction of the work of human and civil rights organizations.
Am 26. November 25 soll es zu diesem Thema auch eine Online-Veranstaltun geben (Infos folgen ggfs.)
In der Knesset stimmten 39 Abgeordnete mit Ja, 16 mit Nein. Große Teile der Opposition boykottierten das Votum. Damit der Entwurf endgültig verabschiedet wird, sind Abstimmungen in zweiter und dritter Lesung nötig
Im Alter von 78 Jahren ist am 10. November Prof. em. Dr. Micha Brumlik gestorben. Er war von 2000 bis 2005 Direktor des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt/Main und von 2000 bis 2013 dort suv Universitätsprofessor. Geboren 1947 im schweizerischen Davos, Sohn jüdischer Eltern, die während der NS-Zeit verfolgt wurden. Er engagierte sich zeitweise bei den Grünen.
Immer wieder hat er sich kritisch und engagiert in der Debatte um das Verhältnis Deutschland-Israel-Palästina, aber auch zum jüdisch-christlichen Verhältnis und zu den Beziehungen zum Islam zu Wort gemeldet. Erinnert sei hier an seine Mitarbeit an der Entstehung und Propagierung der Jerusalem Deklaration zum Antisemitimus, zu der er auch beim diAkRede und Antwort stand.