Zur Verfolgung von Roma und Sinti

Mit einem wissenschaftlichen Symposium haben die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und der Zentralrat der Deutschen Sinti und Roma am 29. und 30. April in Berlin das Verhältnis der katholischen Kirche zu Sinti und Roma während des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit aufgearbeitet.

(Bericht Radio Vatican) (Grußwort Bischof Bätzing) (Zentralrat Deutscher Roma und Sinti)

Europas Glaubwürdigkeit

Josep Borrell, ehedem Minister in Spanien, Präsident des Europäischen Parlaments, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik sowie Vizepräsident der Europäischen Kommission, reflektiert auf dem Portal http://www.ipg-journal.de über die Politik der EU mit Blick auf Gaza und auf Israel.

Unter anderem schreibt er:

“ (…) Bei einigen europäischen Ländern hat die historische Schuld am Holocaust sich offenbar in eine „Staatsräson“ verwandelt, die als Begründung für die bedingungslose Unterstützung Israels dient und die Gefahr in sich birgt, dass die EU sich zur Komplizin bei den Verbrechen gegen die Menschlichkeit macht. Ein Gräuel kann nicht als Rechtfertigung für andere Gräuel dienen. Wenn die Werte, welche die EU für sich in Anspruch nimmt, nicht vollends unglaubwürdig werden sollen, kann der Staatenverbund nicht länger passiv zuschauen, wie in Gaza das Grauen weiter um sich greift und das Westjordanland zu einem zweiten Gazastreifen wird. (…)“