Am Abend des 10. November

Die International Crisis Group wendet sich speziell dem US-amerikanischen-iranischen Verhältnis zu und beleuchtet mögliche Eskaltionsszenarien:

Mitvim, ein aus dem progressiven israelischen Lager stammendes Politikberatungs- und Forschungsinstitut gibt aus der Sicht des Landes kurze Einschätzungen der regionalen Akteure (A Regional Perspective / Egypt / US / Saudi Arabia / Europe / Iran / Jordan / Turkey / ‚Hellenic Alliance‘ / Lebanon – Die Vereinten Nationen sind nicht daruner [sic])

9. November

An diesem Tag, der in so vielen Jahren ein besonderer „deutsche Tag“ war, der Hinweis auf das „Dokudrama“ in der ZDF-Mediathek, gewidmet dem Leben und Überleben der heute 102-jährigen Shoa-Überlebenden Margot Friedländer.

Am Abend des 8. November

Die Ereignisse der letzten Wochen lassen auch hierzulande die Menschen nach Worten suchen, das Geschehene und das Geschehende zu „begreifen“ und einen Blick auf die Konsequenzen und das ‚zu Tuende‘ werfen. Pfr. Andreas Goetze, lange Jahre Landeskirchlicher Pfarrer für das interreligiöse Gespräch in Berlin (EKBO), jetzt tätig im Zentrum Ökumene EKHN/EKKW in Frankfurt/Main, hat das in einem Beitrag für das Portal Die Eule versucht, es gibt eben trotz allem keine einfachen Antworten in der komplexen Gemengelage des ‚Nahen Ostens‘ und unserer Beziehungen dorthin und dorther…

Am Morgen des 7. November

Ein Monat ist vergangen seit dem „Schwarzen Samstag“…
Ein Blick auf ein kleines, großes Zeichen in diesen schwierigen Tagen:

Combatants for Peace

(Kurzfilm mit vorausgehender Werbung)

Am Abend des 6. November

Nicht nur die Gewalt geht weiter, auch die Mengen an Fehl-, Falsch- und Halbfalschmeldungen nehmen zu, Gerüchte, Vermutungen, ungeprüfte Meldungen …
Die International Crisis Group ist seit Jahren ein zuverlässiges Medium, was Einschätzungen und Prognosen, soweit diese in der Politik verläßlich sein können, liefert.

Aktuell bietet die Seite eine Einschätzung von Mairav Zonszein, Senior Analyst, Israel-Palestine, über die Gewalt der Siedler, die selbst den US-Präsidenten zu entsprechenden Interventionen veranlaßt hat und die doch sehr unter dem Radar der Ereignisse im Gazastreifen bleibt.

Am Abend des 5. November

Am 2. November haben wir an dieser Stelle auf die Teilnahme der deutsch-US-amerikanischen Schriftstellerin Deborah Feldman in der Talkshow Lanz hingewiesen, die Frankfurter Rundschau bringt heute noch einmal ein längeres Interview mit ihr, das erneut auf die universalistische Lehre aus der Shoa und aus der (deutschen) Geschichte des 20. Jahrhunderts verweist.

Am Abend des 4. November

Während das Kämpfen weitergeht, Menschen sterben und kein Ausweg aus der Spirale der Gewalt in Sicht scheint, drängt die Frage nicht nur nach dem ‚Warum‘, sondern auch, was die Ereignisse der 7. Oktober verändert haben.

Eva Ilouz, französisch-israelische Professorin für Soziologie u.a. an der Hebräischen Universität, schreibt in der israelischen Tageszeitung Haaretz am 2. November 2023

Daraus hier die bemerkenswerten Schlußsätze:

„I do not hold this [seing the context] position, but this is exactly my point: I do not hold it precisely because I refuse to “contextualize” the Palestinian pain at having lost their land. To truly appreciate and understand their tragedy, to have full respect for their loss, I need to suspend the context. I ask you to do the same for me.

Many Arabs, within Israel and without, have shown the compassion the doctrinal left has so shockingly lacked. They have stood by our side. It is them with whom we must build a party of humanity determined to bring justice and peace. The global left has made itself irrelevant from now on.“

Am Abend des 3. November

Zu den unterschiedlichen Perspektiven heute die Stimme eines palästinensischen Anwalts für eine friedliche Koexistenz aus Anlaß der Massaker der Hamas und des Krieges im Gazastreifen. Das Interview mit Sari Nusseibeh, Philosophie-Professor aus Jerusalem, führte Inge Günther, es ist am 2. November 2023 erschienen in der Frankfurter Rundschau.

Sari Nusseibeh 2012

Photo: Prof. Sari Nusseibeh, 2012 (Leipziger Buchmesse: Quelle: Wikipedia / Creative-Commons-Lizenz)

Am Abend des 2. November

Talkshows und ähnliche Formate haben in den letzten Wochen wohl eher nicht zu einem sachlicheren Diskurs beigetragen, eine zugegeben sehr schwierige Aufgabe. Auch auf diesem Blog haben wir nur selten darauf verwiesen, heute soll doch einmal ein Hinweis auf eine Sendung vom M. Lanz erfolgen, in der (u.a.) die Schriftstellerin Deborah Feldman (u.a. Unterzeichnerin des ‚Offenen Briefs jüdischer Intellektueller‘) zu Wort kommt – und auch nicht unterbrochen wird.
Eine bemerkenswerte Stimme (besonders ab Min 13:52). Ein Teil der Rede ist auch auf dem Kanal TikTok bereits viral, etwa unter dieser Adresse. Besonders wichtig hier, daß sie ausdrücklich deutlich macht, daß sie nicht als Pazifistin spricht, auch mit Rekurs auf ihre Familiengeschichte.

***

Eine / die Rede von Minister Habeck (‚Vizekanzler‘) zum Thema findet sich etwa bei der Süddeutschen Zeitung, aber auch auf der Seite des Ministerium.

Am Abend des 1. November

Auf der Seite des ORF kommt Margot Friedländer zu Wort, ein Beitrag, der auf einem Bericht in der Wochenzeitung DIE ZEIT basiert: