Palmsonntag

DOMINICA IN PALMIS DE PASSIONE DOMINI – COMMEMORATIO INGRESSUS DOMINI IN IERUSALEM
in S.to Sepulcro D. N. Iesu Christi

Aam Hl. Grab in Jerusalem: Heilige Ungleichzeitigkeit!

Während das Evangelium (nach Lukas) in Latein gesungen wird (ab min 18), die Sänger in festliches Rot gewandet, sind die orthodoxen Geschwister mit ihren Gesängen (etwa min 26:50 u.ö.) noch in der Fastenzeit, wieder andere halten gerade Einzug in die Kirche, zu hören am Aufstoßen (min 21:45) der Stäbe der (osmanischen) Ehrengarde … – Vorgriff auf das Paradies.

Textbuch zum download

An Impossible Promise?

Sociology of Religion in Arab Countries

Donnerstag, den 28. April, 17.00 – 18.30 Uhr

Vortrag von Florian Zemmin (Freie Universität Berlin)

Many Arab sociologists have been criticising the rather weak establishment of sociology in their countries. This concerns structural issues, especially political constraints for research and the underfunding of universities, but also theoretical issues, not least the Eurocentric formation and workings of sociology. Both structural and theoretical issues are especially pronounced when it comes to sociology of religion: to position religion as an object of sociological study faces political constraints and societal scepticism, also due to its representing a secular, supposedly particularly European perspective on religion. That being said, sociological approaches to religion in Arabic do have a longer history and feature more widely than is often assumed. This talk will provide glimpses into the history and presence of these approaches and their characteristics, addressing both structural and theoretical questions. One larger set of current debates that this talk will speak to are attempts at “decolonizing sociology” or establishing a “post-colonial sociology”. Such attempts often remain on a theoretical level and, ironically, hardly consider research in languages other than English. In turn, this talk engages sociologies of religion in Arabic also in order to arrive at more nuanced answers to the question of which aspects of sociology are more widely shared and which are specific to certain societies and academic contexts.

The event will be held via Zoom. Please register here: https://tinyurl.com/mr29m9mp


Wider die Unterkomplexität

Rezension von „Antisemitismus gegen Israel“

Auf der Plattform

Logo Soziopolis

setzt sich Charlotte Wiemann ausführlich mit dem 2021 in der Hamburger Edition erschienenen Band der beiden Autoren Klaus Holz und Thomas Haury auseinander (424 S. | 35,00 EUR | ISBN 978-3-86854-355-1)

Kettenreaktion

Ruslan Suleymanov, bis vor kurzem noch leitender Nahost-Korrespondent der Nachrichtenagentur TASS in Kairo, bevor er aus Protest über die russische Politik zurücktrat, hat auf dem Online-Portal ipg-journal der Friedrich Ebert-Stiftung (FES) die Reaktionen in der arabischen Welt zusammengefaßt.

„Die arabische Welt begegnet dem Ukraine-Krieg zurückhaltend. Während man am Golf von neuen Energiepartnerschaften profitiert, droht andernorts Hunger.“

Ergänzung – Ultraorthodox

Ultraorthodox – Mein Weg

Online auf orf.at

In seinem jüngst veröffentlichten Werk, „Ultraorthodox – Mein Weg“ erzählt Akiva Weingarten, wie er in der Satmarer-Gemeinschaft ultraorthodoxer Juden aufwuchs. Kritisch blickt er darin auf Regeln und Gesetze, die zunehmend zum Zwang für ihn wurden.

***

Ausstieg aus der Orthodoxie und dafür nach Dresden?

Wer würde diese beiden Fakten verbinden. Und doch hat hier ein junger US-amerikanischer Rabbiner eine Herberge geschaffen und hilft jungen Menschen, die aus der Orthodoxie „aussteigen“ wollen.

„Das Leben in ultraorthodoxen Gemeinden ist hermetisch und streng geregelt. Viele junge Jüdinnen und Juden wollen aussteigen. Wie schaffen sie den Weg in die Freiheit?“

Eine interessante Reportage über orthodoxes Leben in Israel und Versuche der jungen Generation, technologische Entwicklungen in den Alltag aufzunehmen, ist auch in einer Arte-Reportage thematisiert worden:

Israel: Junge Orthodoxe werden weltlich.

In Israel lebten die Gemeinden der orthodoxen Juden lange selbstbestimmt fern von der Gesellschaft. Hartnäckig lehnten sie die Moderne ab, sie beschränkten ihren Beziehungen zu den Weltlichen auf ein striktes Minimum, die Männer widmeten den größten Teil ihrer Zeit dem Studium der Tora.

Doch in dieser verschlossenen und wenig bekannten Welt ändern sich die Dinge allmählich. Getrieben von wirtschaftlicher Notwendigkeit und dem Drang nach einer neuen Offenheit sucht die neue Generation den Ausgang, raus in die Welt: Sie wenden sich Computern zu, der Mode, dem weltlichen  Gesang, sogar das Tabu der Wehrpflicht brechen junge Orthodoxe, zum Erstaunen und Erschrecken ihrer Väter (und Mütter).

Für den Staat Israel ist ihre Integration eine Herausforderung und eine Chance, denn der Kinderreichtum der orthodoxen Familien hat ihren demographischen Einfluss in Israel beständig vermehrt. Die Alten aber sträuben sich gegen die neue Offenheit der Jungen, viele lehnen jede Veränderung der Mentalitäten ab. Die jungen Orthodoxen müssen also kämpfen für ihre neuen Regeln.

Über Menschlichkeit, hier und dort

Navigating our Humanity: Ilan Pappé on the Four Lessons from Ukraine

Zum Krieg in der Ukraine hat der israelische Autor und Wissenschaftler Ilan Pappe seine sicher kontroversen Gedanken in vier Punkten dargelegt und diesen Text im The Palestine Chronicle veröffentlicht.

Ultraorthodox? Nein danke!

Ausstieg aus der Orthodoxie und dafür nach Dresden?

Wer würde diese beiden Fakten verbinden. Und doch hat hier ein junger US-amerikanischer Rabbiner eine Herberge geschaffen und hilft jungen Menschen, die aus der Orthodoxie „aussteigen“ wollen.

„Das Leben in ultraorthodoxen Gemeinden ist hermetisch und streng geregelt. Viele junge Jüdinnen und Juden wollen aussteigen. Wie schaffen sie den Weg in die Freiheit?“

Eine interessante Reportage über orthodoxes Leben in Israel und Versuche der jungen Generation, technologische Entwicklungen in den Alltag aufzunehmen, ist auch in einer Arte-Reportage thematisiert worden:

Israel: Junge Orthodoxe werden weltlich.

In Israel lebten die Gemeinden der orthodoxen Juden lange selbstbestimmt fern von der Gesellschaft. Hartnäckig lehnten sie die Moderne ab, sie beschränkten ihren Beziehungen zu den Weltlichen auf ein striktes Minimum, die Männer widmeten den größten Teil ihrer Zeit dem Studium der Tora.

Doch in dieser verschlossenen und wenig bekannten Welt ändern sich die Dinge allmählich. Getrieben von wirtschaftlicher Notwendigkeit und dem Drang nach einer neuen Offenheit sucht die neue Generation den Ausgang, raus in die Welt: Sie wenden sich Computern zu, der Mode, dem weltlichen  Gesang, sogar das Tabu der Wehrpflicht brechen junge Orthodoxe, zum Erstaunen und Erschrecken ihrer Väter (und Mütter).

Für den Staat Israel ist ihre Integration eine Herausforderung und eine Chance, denn der Kinderreichtum der orthodoxen Familien hat ihren demographischen Einfluss in Israel beständig vermehrt. Die Alten aber sträuben sich gegen die neue Offenheit der Jungen, viele lehnen jede Veränderung der Mentalitäten ab. Die jungen Orthodoxen müssen also kämpfen für ihre neuen Regeln.

Kalender 2022 – April (Korrektur)

Licht aus Licht

Ein Begleiter durch das Jahr 2022 – Photos von Andreas Schröder

Mit einem Text von Hafis:

I have come into this world to see this:
all creatures hold hands as we pass through this miraculous existence we share on the way
to even a greater being of soul.


israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2021

Erneuerung

Jerusalemer Auferstehungskirche: Renovierung in der ‚Grabeskirche‘ geht weiter

Fünf Jahre nach Abschluß der Arbeiten an der Grabkapelle geht die Restaurierung in ihre nächste Phase. In den kommenden Jahren soll der Fußboden samt Infrastruktur wiederhergestellt werden.

Hier ein Bericht auf Radio Vatikan und ein Bericht von Areej Hazboun und Joseph Krauss auf Crux:  Christians find unity in restoring holiest Jerusalem church

Kalender 2022 – April (Korrektur)

Licht aus Licht

Ein Begleiter durch das Jahr 2022 – Photos von Andreas Schröder

Mit einem Text von Hafis:

I have come into this world to see this:
all creatures hold hands as we pass through this miraculous existence we share on the way
to even a greater being of soul.


israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2021