„Wir haben keinen neuen Historikerstreit, sondern einen neuen Illiberalismus“
Im Mai dieses Jahres erschien der Essay Der Katechismus der Deutschen, mit dem sein Verfasser, der Genozidforscher Dirk Moses, internationales Aufsehen erregte. Der in den USA lehrende australische Wissenschaftler „entfachte laufende Diskussionen über das Verhältnis des Holocaust-Gedenkens zur vergleichsweise zaghaften Erinnerungskultur gegenüber den deutschen Kolonialverbrechen – sowie über die Frage der historischen Singularität des Holocaust und die Grenzen der Meinungsfreiheit im deutschen Diskurs“, führte die Berliner Zeitung die Debatte weiter. In der Wochenendausgabe stand keine weitere Rezeption zum Text Moses‘ sondern Dirk Moses selbst antwortete seinen Kritikern.
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